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HSG-Frauen mit Betonabwehr zum Derbysieg

Handball-Oberliga der Frauen HSG-Frauen mit Betonabwehr zum Derbysieg

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg haben das Derby gegen den Northeimer HC überraschend deutlich mit 26:17 (11:7) gewonnen. Damit hat sich der Tabellenführer im Spitzenspiel eindrucksvoll für die 18:19-Hinspielniederlage revanchiert .

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Quelle: HW

Bovenden. „Ich bin einfach stolz auf mein Team“, betonte HSG-Trainer Tim Becker. Mit dem Derbysieg brachten sich die Burgfrauen nach dem 28:30-Ausrutscher vor gut einer Woche beim Hannoverschen SC wieder in die Erfolgsspur zurück. Es war der 13. Sieg im 15. Spiel.

Dabei kamen die Gastgeberinnen nach leichten Startschwierigkeiten und einem 0:3-Rückstand ein wenig verzögert auf Betriebstemperatur. Mit dem 1:3 und damit dem 400. HSG-Saisontor von Maike Rombach läuteten die Burgfrauen die Wende ein.  Plesse-Hardenberg glich schnell zum 4:4 (16.) aus,  verbuchte  drei Minuten später mit 6:5 (18.) die erste Führung und ließ beim 10:6 (25.) bereits schon ahnen, wohin die Reise geht: „Die Qualität unseres Kaders hat sich durchgesetzt“, gab die wurfgewaltige Lisa Sander zu Protokoll, die zu ihren bisherigen 102/29 Treffern jetzt gegen Northeim weitere 11/6 Tore hinzufügte: „Wir haben gekämpft, alles gegeben und gezeigt was wir können“, freute sich auch Sarah Maria Strahlke  über den beeindruckenden Auftritt ihrer Mannschaft.

„Wir haben uns im Laufe der 60 Minuten deutlich gesteigert“, bescheinigte Trainer Becker dem ehrgeizigem Team.  Das galt für Angriff und Abwehr gleichermaßen. Die überragende Torfrau Nelle Röhrs gab ihren Vorderleuten deutlichen Rückhalt und leistete somit einen wichtigen Beitrag zum wachsenden Selbstvertrauen der HSG. Bei allen Freudengesängen trat Becker auf dem Weg zum möglichen Titel und dem geplanten Drittliga-Aufstieg aber kräftig auf die Euphoriebremse: „Wir haben immerhin noch elf Spiele vor uns und müssen nach der anstehenden Spielpause in zwei Wochen zu unserem härtesten Verfolger Eintracht Hildesheim. Wenn wir allerdings so souverän wie gegen Northeim spielen, dann bin ich zuversichtlich.“

Zuvor hatte sich Northeims erfolgreichste Torjäger Tanja Weitemeier als faire Verliererin aus Bovenden verabschiedet. „Die HSG hat verdient gewonnen. Wir haben eben zu viele einfache Fehler gemacht.“ Den Schlussstrich zog Vorstandsmitglied Holger Lapschies, der einen „verdienten Derby-Sieg gegen ein am Ende vollkommen überfordertes Gäste-Team“, sah. Erst in den letzten 15 Minuten gestatteten die Burgfrauen den Northeimerinnen ein wenig Ergebniskosmetik zu betreiben.

HSG: Röhrs, Menn – Sander (11/6), Henne (4), Al Najem, Thoelke, Hollender (je 2), Hemke, Herale, Marienfeld, Rombach, Strahlke (je 1). Die besten NHC-Werferinnen: M. Barnkothe (5), Weitemeier (5/1), Ziegler (4/1)

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