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HSG Fuhlen-Hessisch-Oldendorf gastiert beim TV Jahn Duderstadt

Handball-Verbandsliga HSG Fuhlen-Hessisch-Oldendorf gastiert beim TV Jahn Duderstadt

Oberliga-Absteiger TV Jahn Duderstadt eröffnet am Sonnabend (17.30 Uhr) mit der Partie gegen die HSG Fuhlen Hessisch-Oldendorf eine Serie von vier Heimspielen in Folge. Dabei hoffen die Eichsfelder in ihrem fünften Heimspiel auf den zweiten Sieg vor eigenem Publikum.

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Hat bei den heimischen Fans etwas gutzumachen: Charles Eliasson vom TV Jahn Duderstadt.

Quelle: Richter

Duderstadt. Die Gäste aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont unweit der Weser, die auch kurz unter „ho-handball“ firmieren, empfehlen sich mit einem 27:24 (14:16) Sieg am vergangenen Wochenende gegen den MTV Müden/Örtze. Dabei ragte vor allem im zweiten Durchgang Torhüter Oliver Kroh heraus, der in dieser Phase nur noch acht Gegentore zuließ.

Erfreut über die beiden wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt hatte Trainer Carem Giese nur noch lobende Worte für sein Team um die erfolgreichsten Torschützen wie Jan-Torben Weidemann (6), Rasmus Meier, Sören Meyer (je 5) oder Sebastian Trupp (4), parat: „Endlich haben wir 60 Minuten diszipliniert gespielt und dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt.“ Und im Hinblick auf das Spiel in Duderstadt fügte er auch gleich noch an: „So kann es weitergehen.“
In ihren Auftritten auf fremden Parkett ist die HSG Fuhlen-Hessisch-Oldendorf bisher leer ausgegangen. Anfang November mussten die Gäste bei der HSG Plesse-Hardenberg eine klare 22:38 Niederlage einstecken. „Am Ende war es ein nie gefährdeter Heimsieg, der uns zeitgleich noch die Tabellenführung bescherte“, erinnert sich Thomas Reimann, der Routinier des Burgenteams. „Die Niederlage war absolut verdient“, wollte auch Trainer Griese nichts beschönigen.

Die HSG Fuhlen Hessisch Oldendorf hat sich im Jahre 2004 aus den Handballsparten des TSV Fuhlen und des VfL Hessisch Oldendorf gegründet. Das Ziel war, das Engagement der Förderer und Aktiven im Handballsport in der Weserstadt zu bündeln und durch gemeinsame Aktivitäten der sportlichen Ausbildung der Jugend ein solides Fundament zu geben.

Insbesondere die Erfolge bei den Jugendmannschaften bestätigen die Gründung der Handballspielgemeinschaft. Denn die HSG ist regelmäßig mit Mannschaften in höheren Spielklassen vertreten. Sie nimmt mit rund 250 Aktiven und 16 Mannschaften vom Mini- bis zum Seniorenbereich am Spielbetrieb des Handballverbandes Niedersachsen teil und konnte dabei schon einige Erfolge auf Kreis- und Regionsebene erringen.

Seit der bisher mit 36 Toren erfolgreichste Werfer Jan-Thorben Weidemann (24) bereits vor vier Jahren vom VfL Hameln zurückgekehrt war, „ist er zu einem echten Vorbild für unsere Jugend geworden“, heißt es aus Vorstandskreisen. Und Trainer Carem Griese beleuchtet die aktuelle Lage der Baxmann-Städter, so benannt nach einer Figur aus dem Mittelalter, der als Türmer, Wirt und Kaufmann in Hessisch Oldendorf lebte: Man kann wahrscheinlich mit Recht von der stärksten Verbandsliga aller Zeiten sprechen.

Einige Topteams haben – wahrscheinlich für teures Geld – ordentlich eingekauft. Auch die Aufsteiger bringen eine hohe Qualität mit und die beiden Absteiger aus Himmelsthür und Duderstadt, die sich mit einigen Profis verstärkt haben, wollen direkt wieder hoch.“ Gegner Duderstadt hinkt bislang seinem Anspruch aber noch hinterher.

Von Ferdinand Jacksch

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