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HSG Göttingen gut gerüstet fürs Derby

Handball-Oberliga der Frauen HSG Göttingen gut gerüstet fürs Derby

Mit einem Arbeitssieg bleibt die HSG Plesse-Hardenberg in der Erfolgsspur. Auch die HSG Göttingen gewann und stimmte sich so auf das Derby gegen die HG Rosdorf-Grone ein, die in eigener Halle nicht über ein Unentschieden hinauskam.

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Erhält Trainerlob: Kristin Bäcker von der HSG Plesse-Hardenberg.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. HSG Plesse-Hardenberg – HSG Heidmark 27:24 (14:11). Wegen Aufstellungssorgen hatte Heidmark um Verlegung gebeten, Plesse-Hardenberg lehnte ab. Die Gäste reisten mit 14 Spielerinnen an, bei der Heimsieben waren es elf. Und die bestimmte in der ersten Hälfte das Geschehen, lag zur Pause verdient vorn. „Wir hätten sogar noch höher führen müssen, waren im Angriff aber nicht effektiv genug“, erklärte Tim Becker. Die vergebenen Chancen sollten sich bald rächen, Heidmark glich zum 18:18 aus und lag bis zum 23:22 mit einem Tor in Führung. Vier Treffer in Folge ließen die HSG dann wieder in Führung gehen und die sollten die Damen nicht wieder hergeben. „In den engen Phasen sind wir ruhig geblieben, haben letztlich verdient gewonnen“, freute sich der Trainer, der Kristin Bäcker für ihr gutes Spiel ebenso lobte wie die beiden Torfrauen, die in der Schlussphase jeweils einen Siebenmeter parierten. – Tore HSG: Sander (13/5), Bäcker (4), Rombach (4), Henne (2), Achler (2), Hollender (1), Herale (1).

MTV Ashausen/Gehrden – HSG Göttingen 22:25 (10:13). Das Aufsteigerduell verlief lange ausgeglichen, erst kurz vor dem Pausenpfiff nutzte die HSG zwei Fehler der Gastgeber zur Halbzeitführung. Die war beim 17:17 wieder aufgebraucht, weil die Torfrau des MTV immer stärker wurde und die Zuschauer ihr Team nach vorn peitschen. „Das war ein ganz faires Publikum, das die Leistung beider Mannschaften honorierte“, lobte Uwe Viebrans die Fans und dann auch seine Mannschaft. „In den letzten Minuten war unser Kämpferherz das größere. In der Abwehr wurde sich gegenseitig geholfen, jede Lücke zugeschoben“, sah er den Schlüssel zum verdienten Auswärtserfolg in der Defensive. – Tore HSG: Rösler (8/5), K. Schmieding (7/1), Jansen (3), Lieseberg (2), Tischer (2), Voigt (2), Gräser (1).

HG Rosdorf-Grone – TuS Bergen 23:23 (11:12). Trotz der Niederlage gegen Schlusslicht Ashausen/Gehrden hatte Lennart Pietsch vor Bergen gewarnt und sah sich schnell bestätigt (1:4). „Bergen war griffig, ist hier als gute Mannschaft aufgetreten“, so der Trainer. Beim 16:12 schien alles für die Gäste zu sprechen. „Ich hatte Angst, dass es deutlich werden könnte“, befürchtete Pietsch Schlimmes. Doch die von ihm angeordnete Abwehr-Umstellung trug schnell Früchte, dazu spielte der Angriff jetzt geduldig, nahm sich keine Halbchancen mehr. Lohn war der Ausgleich, bei dem es bis zum Ende blieb, obwohl beide in der Schlussminute ihre Chance hatten. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Nach der 20-minütigen Schwächephase müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein“, zog Pietsch ein nüchternes Fazit. – Tore HG: Lucenko (5), Wette (4), Eichhofer (3), Seifert (3), Hille (2), Gutenberg (2), Eisenhauser (2), Jeep (2).

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