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HSG Göttingen schlägt Wolfsburg 41:38

Frauenhandball-Oberliga HSG Göttingen schlägt Wolfsburg 41:38

Mit der zweiten Saisonniederlage ist die HSG Plesse-Hardenberg aus Hildesheim zurückgekehrt. Weil sie ein Spiel mehr ausgetragen hat, bleibt sie aber Tabellenzweiter. Dritter ist nach ihrem Erfolg in List die HG Rosdorf-Grone. Die HSG Göttingen holte sich gegen Wolfsburg den dritten Heimsieg.

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Überhart angegangen: Göttingens Michelle Rösler (M.) wird von Wolfsburgs Zehnpfund (l.) und Thomas unsportlich am Wurf gehindert.

Quelle: Pförtner

Göttingen. HSG Göttingen – VfL Wolfsburg 41:38 (20:20). Nur beim 0:1 lag der Gast einmal vorn, danach führte immer die HSG. Absetzen konnte sie sich aber nicht, weil Wolfsburg immer wieder über den Rückraum zum Erfolg kam und Göttingen selbst manchmal zu viel wollte. Was gut funktionierte, war das Umschaltspiel, vor allem in der ersten Hälfte. Im zweiten Abschnitt kam die HSG kaum dazu, weil die Schiedsrichter den Gästen lange Angriffszeiten gestatteten. Auf der anderen Seite versuchte das Viebrans-Team weiter, schnell abzuschließen, wurde aber oft zurückgepfiffen. „So mussten wir richtig kämpfen, haben aber verdient gewonnen und nehmen die zwei Punkte gerne mit“, sagte HSG-Coach Uwe Viebrans der die Partie schnell abhaken wollte. – Tore HSG: Gräser (6), Voigt (6), Lieseberg (6), Rösler (6), J. Schmieding (6/3), K. Schmieding (5/4), Jansen (4), Tischer (1), Herbst (1).

 
Eintracht Hildesheim – HSG Plesse-Hardenberg 29:26 (14:12). Plesse-Hardenberg begann mit der 3:2:1-Deckung, doch darauf hatte sich Hildesheim gut eingestellt. Also stellte das Trainergespann Becker/Lamprecht um, nahm nur noch Yvonne Krängel offensiv an. Das funktionierte besser. „Wir haben das Spiel nicht in der Abwehr verloren“, stellte Tim Becker klar. Sondern im Angriff, am Ende wies die Statistik 28 Fehlwürfe bei den Gästen aus, damit kann man kein Spiel gewinnen. Beschäftigt sich man viel mit den Schiedsrichtern, ist das auch nicht unbedingt förderlich für ein erfolgreiches Spiel. Und genau das tat die HSG in der zweiten Hälfte, haderte mit den Pfiffen der Unparteiischen, deren Leistung auf beiden Seiten schwach war. „Wir haben dann nicht mehr unser Spiel gespielt, konnten damit nicht umgehen“, so Becker. Hildesheim gelang das besser, beim 25:18 war die Entscheidung gefallen. „Wir haben zu Recht verloren, Hildesheim ist ein starker Gegner. Wir waren für eine Spitzenmannschaft nicht abgeklärt genug“, erklärte Becker, der sich bei der Kritik mit einschloss. Er hatte wegen wiederholten Meckerns die Rote Karte gesehen (47.). „Das war richtig“, gab er zu, „aber mein Meckern war auch berechtigt.“ Konsequenzen muss er wohl nicht fürchten.  – Tore HSG: Sander (7/2), Strahlke (5), Achler (5), Henne (3), Herale (2), Hemke (1), Calsow (1), Hollender (1), Kunze (1).

 
SC Germania List – HG Rosdorf-Grone 25:27 (9:14). Beim 3:3 glich List letztmals aus, dann setzte sich die HG Stück für Stück ab. „Die Abwehr war eine Klasse besser als vergangene Woche“, lobte HG-Trainerin Edda Gutenberg. Der Angriff litt dagegen ab und an unter Ladehemmung, und weil die Chancen nicht genutzt wurde, schmolz der Vorsprung nach der Pause schnell (16:15). Dann riss Shari Kehler das Spiel an sich (22:18), riss Lücken für ihre Mitspieler oder zog selbst zum Tor. Beim 25:20 war die Entscheidung gefallen. „Das war eine ganz andere Körpersprache. Wir haben verdient gewonnen“, resümierte Gutenberg zufrieden. – Tore HG: Gutenberg (9/2), Eichhofer (6), Lucenko (3), Kehler (3), Hille (2), Schrader (2), Leonard (1), Jeep (1).

 

Von Denise Kricheldorf-Mai

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