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HSG Göttingen verliert Derby und zwei Spielerinnen

Handball-Oberliga der Frauen HSG Göttingen verliert Derby und zwei Spielerinnen

Die Rückrunde der Frauenhandball-Oberliga hat für Aufsteiger HSG Göttingen so begonnen, wie die Hinserie endete – mit einer Derby-Niederlage. Eine Woche nach der HSG Plesse-Hardenberg war diesmal der Northeimer HC beim 19:26 (8:15) eine Nummer zu groß.

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Wirft drei Tore, kann die Niederlage aber nicht verhindern: Göttingens Kimberly Schmieding (l.).

Quelle: Theodoro da Silva

Northeim. „Der Sieg Northeims ist verdient, am Ende aber zu hoch ausgefallen“, betonte HSG-Erfolgstrainer Uwe Viebrans, der neben der Niederlage auch zwei verletzte Spielerinnen zu beklagen hatte. Sowohl Franziska Gräser (15.) als auch Marieke Lieseberg (54.) verletzten sich ohne Einwirkung des Gegners und wurden nach der Partie ins Krankenhaus gebracht. „Ich befürchte, das wird länger dauern“, sagte der Trainer seufzend. Als Gräsers schmerzverzerrter Schrei das Spiel unterbrach, stand es 4:4. Wenig später 9:4 für Northeim. „Das war wie eine Schockstarre“, so Viebrans, der im weiteren Verlauf der ersten Hälfte nicht viel Positives seiner Mannschaft sah. „Wir lassen den Ball gut laufen, treffen aber das Tor nicht. Wir sind dran an den Gegenspielerinnen, stören aber nicht“, nennt er Gründe für den klaren Pausenrückstand.

Dass die HSG deutlich besser spielen kann, zeigte sie nach dem Wiederanpfiff – besonders in der Defensive. Eine knappe Viertelstunde gelang Northeim kein Treffer, die HSG verkürzte Tor um Tor, war beim 13:15 wieder dran. „Die Pausenansprache wurde prima umgesetzt. Die Spielerinnen haben toll gekämpft“, lobte Viebrans. Erst eine Auszeit der Gastgeber stoppte die Aufholjagd. Danach schlichen sich in der Offensive wieder mehr und mehr Fehler ein und auch die Verteidigung ließ ein wenig nach. Bis zum 17:21 wähnte sich die HSG aber noch in Schlagdistanz, ehe mit der Verletzung Liesebergs der nächste Schock kam. In den verbleibenden Minuten hatte der NHC leichtes Spiel, bei Göttingen lief nicht mehr viel zusammen. In der Tabelle zog Northeim an der HSG vorbei, ist jetzt Dritter, punktgleich mit dem Aufsteiger auf dem sechsten Platz. – Tore HSG: J. Schmieding (9/5), K. Schmieding (3), Voigt (3), Tischer (2), Lieseberg (1), Gräser (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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