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HSG Plesse-Hardenberg: Mikolajczyk nimmt sich eine Auszeit

Frauenhandball-Oberliga HSG Plesse-Hardenberg: Mikolajczyk nimmt sich eine Auszeit

Keine Überraschungen bei den Spielen mit heimischer Beteiligung in der Frauenhandball-Oberliga: Der MTV Geismar war chancenlos gegen das Top-Team aus Hollenstedt. Die HSG Plesse-Hardenberg verbuchte den angepeilten Sieg. Im Anschluss bestätigte Trainer Artur Mikolajczyk seinen Abschied zum Saisonende.

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Über Außen erfolgreich: Kristin Bäcker (r.) gegen Hannovers Anne Katrin Wendt.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Über seinen Weggang war seit Wochen spekuliert worden. „Ja, ich höre am Saisonende auf. Ich nehme mir eine Auszeit, beruflich und handballerisch“, erklärte Mikolajczyk. Er werde mit seiner Freundin ins Ausland gehen. „Es war eine tolle Zeit, in der wir uns alle weiterentwickelt haben. Ich gehe nicht im Bösen, aber ich denke, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist“, so der scheidende Trainer. Mit der A-Lizenz hat er einen handballerischen Höhepunkt erreicht, doch nur Arbeit und Handball haben an seinen Kräften gezehrt. „Jetzt will ich alles sacken lassen und Kraft tanken. Und dann komm ich wieder“, schließt Mikolajczyk eine Rückkehr nicht aus.

HSG Plesse-Hardenberg – SC Germania List 21:15 (10:10). Gegen die aggressive Abwehr der abstiegsbedrohten Gäste tat sich die HSG ungewohnt schwer, die einfachen Tore aus dem Rückraum von Sarah Strahlke oder auch Franziska Lath fehlten. Mehr Wurfglück hatten die Außen, immer wieder erzielten Katharina Salam, Marilena Henne und Kristin Bäcker wichtige Tore. Das reichte zur Pause für ein Unentschieden. „List hat toll gekämpft und gut gegengehalten“, lobte Mikolajczyk den Gegner, „doch auch meiner Mannschaft kann ich in diesem Punkt keinen Vorwurf machen. Die Einstellung hat gestimmt.“ Spielerisch blieb wieder einiges auf der Strecke, doch dank einer offensiveren Abwehr mit einer starken Carolin Menn dahinter erarbeite sich die HSG nach dem Seitenwechsel die Führung und stellte die Weichen bald auf Sieg – den siebten in Folge. – HSG-Tore: Rettberg (6), Salam (5), Bäcker (2), Henne (2), Herale (2), Hemke (2), Calsow (1), Achler (1).

MTV Geismar – TuS Jahn Hollenstedt 19:40 (8:20). Wie erwartet war gegen den Titelfavoriten nichts zu holen. Dass die Niederlage aber ebenso deutlich ausfiel wie im Hinspiel (16:37), passte Lars Rindlisbacher nicht. „Klar hat Hollenstedt verdient gewonnen. Vielleicht aber auch ein wenig zu hoch“, sagte der Trainer. Das Debakel zeichnete sich schon in der Anfangsphase ab (1:11). „Wir waren mutlos, haben uns versteckt, sind in Ehrfurcht erstarrt“, beschrieb er die ersten zwanzig Minuten. Erst danach gab es einige gelungene Aktionen der Heimsieben, die aber nicht ausreichten, Hollenstedt zu fordern. MTV-Tore: Plotzki (7), Habermann (3), Voigt (2), Heiers (1), Ziegler (1), Wienecke (1), Stielow (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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