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HSG Plesse-Hardenberg diskutiert „Abenteuer“ dritte Liga

Handball-Oberliga HSG Plesse-Hardenberg diskutiert „Abenteuer“ dritte Liga

Meisterschaft und Aufstieg? Meisterschaft und Aufstiegsverzicht? Oder keine Meisterschaft und Verbleib in der Oberliga? Alle drei Varianten sind für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg denkbar.

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Tim Becker.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. Am Freitagabend wird intern diskutiert, ob das Abenteuer gegebenenfalls gewagt werden soll.

Nach 20 Spielen führt die HSG die Oberliga-Tabelle an, hat einen Punkt Vorsprung auf die Verfolger aus Hannover und Heidmark. Neben der Vorbereitung auf die letzten sechs Spiele wirft auch die neue Saison ihre Schatten voraus. „Wir beschäftigen uns mit der Dritten Liga“, gibt Tim Becker unumwunden zu und fügt an: „Trainer und Spielerinnen würden auch gerne dahin.“

Zumindest die, die auch nächste Saison die Farben der HSG vertreten. Da wäre zum einen Becker, der auch im kommenden Jahr die Damen trainieren wird, unabhängig von der Liga. Sein derzeitiger Co-Trainer Felix Lamprecht wird sich hingegen anderweitig orientieren, ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Bei den Spielerinnen verlassen zwei Feldspielerin den Verein, weil der Spagat zwischen Beruf und Leistungshandball nicht mehr zu schaffen ist. Neuzugänge kann Becker noch nicht verkünden, die Gespräche laufen, Spielerinnen kommen zum Probetraining. Viele wollen wissen, in welcher Liga sie dann spielen.

Mal davon abgesehen, dass die Meisterschaft bei nur einem Zähler Vorsprung noch längst nicht sicher ist, steht noch nicht fest, ob die HSG das Abenteuer wagt. „Seit zwei Monaten gibt es ernsthafte Überlegungen zur Finanzierung“, erklärt Becker, der als Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft fungiert. Am Freitag kommt man erstmals in großer Runde zusammen, der Vorstand der HSG und der des Fördervereins, Mannschaft und Trainer. „Ich denke, es ist für alle gut, die andere Seite direkt zu hören“, so Becker.

Denn momentan drehten sich alle im Kreis, so Becker. „Der Förderverein will seine finanzielle Zusage nur geben, wenn eine Mannschaft da ist, die es sportlich schaffen könnte, in der dritten Liga zu bestehen. Dafür müssen wir uns verstärken, doch potenzielle Spielerinnen wollen vor ihrer Zusage wissen, ob der Sprung gewagt wird“, erklärt Becker. Meldeschluss ist in zwei Wochen, zurzeit wird geprüft, ob und wenn bis wann die Meldung ohne Konsequenzen zurückgezogen werden kann.

kri

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