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HSG Plesse-Hardenberg will Fehler reduzieren

3. Handball-Liga der Frauen HSG Plesse-Hardenberg will Fehler reduzieren

Zum zweiten Drittliga-Heimspiel der Saison erwartet die HSG Plesse-Hardenberg am Sonnabend um 19.15 Uhr einen bekannten Gegner: Der SC Markranstädt war bereits Anfang September zum Pokalspiel Gast in Bovenden.

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HSG-Trainer Tim Becker weist an.

Quelle: Foto: HS

Bovenden. Sechs Wochen später geht es um Punkte, und da will die HSG es besser machen als bei der 18:27-Niederlage.

In der Vorbereitung auf das Punktspiel rief sich Tim Becker das Pokalduell noch einmal ins Gedächtnis, schaute ins Video. „Unsere Abwehr war okay, solange die Kraft da war. Wir haben aber zwölf Gegenstoßtore kassiert, weil wir zu viele Fehler gemacht haben“, erinnert sich der Trainer. Diese Analyse trifft auch auf die bisherigen Punktspiele zu. 79 Gegentore sind noch im Limit, 51 eigene Treffer aber viel zu wenig. Falsche Wurfentscheidungen sind das eine, ein schwaches Passspiel das andere Defizit.

Beides gilt es im Training dringend zu verbessern, und die Einheiten diese Woche stimmen Becker positiv: „Der Trend geht eindeutig nach oben.“ Könnte die Fehleranzahl um die Hälfte gesenkt werden, wäre die HSG wohl auf Schlagdistanz. „Und wenn sich dann eine kleine Möglichkeit ergibt, müssen wir zuschlagen“, so Becker.

Markranstädt reist mit 4:2-Punkten an, gewann zu Hause gegen Leipzig und Birkenau, verlor in Mainz. Als aktuell Sechster haben die Sachsen das obere Drittel im Blick – und unterschätzen den noch sieglosen Aufsteiger vielleicht.

„Das kann ein Vorteil für uns sein“, hofft Becker. „Das Pokalspiel war unser erstes Spiel auf diesem Niveau. Jetzt sind drei weitere hinzugekommen, die Spielerinnen haben sich an Tempo und Härte gewöhnt.“ Einzig Charlotte Schob hat nach ihrer Handverletzung noch Rückstand. Der Neuzugang gehört am Sonnabend zum Aufgebot, kann vielleicht in der Abwehr zum Einsatz kommen.

Von Denise Kricheldorf-Mai

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