Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
HSG Plesse-Hardenberg gewinnt 32:17 gegen Aufsteiger HSG Rhumetal

Handball-Verbandsliga HSG Plesse-Hardenberg gewinnt 32:17 gegen Aufsteiger HSG Rhumetal

Der Verbandsligist HSG Plesse-Hardenberg hat das südniedersächsische Prestigeduell gegen den Aufsteiger HSG Rhumetal vor über 400 Zuschauern in der ausverkauften Nörtener Sporthalle unerwartet deutlich mit 32:17 (14:7) gewonnen.

Voriger Artikel
HG Rosdorf-Grone verliert in Braunschweig 23:28
Nächster Artikel
TSV Nesselröden triumphiert im Derby

Trifft beim Kantersieg dreimal für die Burgherren: Sebastian Herrig.

Quelle: Pförtner

Nörten. „Wir haben den Gegner in die Schranken verwiesen. Das war Werbung für den Handball“, fasste Dietmar Böning-Grebe das einseitige Spiel zusammen.

Der freudestrahlende Coach konnte auf eine zuverlässige Abwehr mit einem starken Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp und Torjäger wie Christian Brand (10/4) sowie Patrick Schindler (7) bauen. „Rhumetal hat nicht zu seiner Linie gefunden. Nur sieben Gegentore in der ersten Halbzeit, das spricht doch Bände“, fuhr Böning-Grebe fort.

Dabei hatte Rhumetals Torjäger Benny Jentsch (32), der gebürtige Göttinger und ehemaliger Rückraumspieler der HG Rosdorf-Grone, vor dem Anpfiff noch „eine bunte Tüte“ zugesagt, doch es blieb am Ende nur bei leeren Versprechungen der Gäste. Wofür sich deren Trainer Stephan Albrecht fast entschuldigte: „Wir sind beim Favoriten angetreten und sind dort gescheitert. Es war nicht mehr drin. Uns hat Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp schnell den Zahn gezogen. Die HSG Plesse-Hardenberg hat verdient gewonnen.“

Zwar lag das Burgenteam 0:2 zurück, doch dann drehten die Gastgeber mächtig auf und ließen schon zur Pause keine Zweifel mehr am späteren Sieger, der zu Hause ungeschlagen bleibt und hinter dem verlustfreien Liganeuling SF Söhre mit 6:2 Punkten auf Platz zwei rangiert. Entscheidenden Anteil daran hatte der erneut gut aufgelegte Torjäger Christian Brand, der sein Konto mit seinen zehn Treffer nach vier Spieltagen bereits auf 39 Tore hochschraubte: „Das war wieder ein wichtiger Schritt nach vorne“, unterstrich der Neuzugang den unerwarteten Kantersieg.

„Damit haben wir nicht gerechnet“, gab Linksaußen Patrick Schindler nach seinen sehenswerten Kontern unumwunden zu: „So eine volle und geile Halle in Nörten habe ich in den letzten sieben, acht Jahren nicht erlebt. Das hat uns natürlich beflügelt.“

Und so drängte die Heimmannschaft den Liganeuling in die Rolle gelehriger Schüler: „Wir sind Aufsteiger und wollen in der Liga ankommen“, relativierte Trainer Stephan Albrecht das Klassenziel und verwies auf das Fehlen seines Flitterwöchners Arne Peter Leunig, einem Eckpfeiler des Neulings. Gerade einmal bis zum 5:5 (15.) hielt Rhumetal mit, ehe sich die HSG Plesse-Hardenberg über 14:7 zur Pause und später auf 22:11 (45.) und 27:12 (50.) absetzte.

Kreisläufer Sebastian Herrig, später Eike Gloth oder Maik Meyer sowie der weitere Torwart Markus Ahlborn setzten beim souveränen Sieger weitere Farbtupfer. Nicht richtig in Schwung kam indes Torjäger Carsten Beyer. Pech für zwei Spieler: Felix Becker (Plesse) und der Ex-Duderstädter Finn Kreitz (Rhumetal) fielen bereits vor dem Seitenwechsel verletzt aus. – HSG-Tore: Brand (10/4), P. Schindler (7), Gloth, Herrig, Meyer (je 3), Beyer, Grobe (je 2), Glapka (2/1).

Von Ferdinand Jacksch

Dieser Artikel wurde aktualisiert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
10.12.2016 - 13:45 Uhr

Nach seinem Aus bei den Niedersachsen kritisierte Dieter Hecking die Einstellung der Spieler bei seinem Ex-Klub, verteidigte aber Julian Draxler und Manager Klaus Allofs.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt