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HSG Plesse-Hardenberg hat Titel vor Augen

Handball-Oberliga der Frauen HSG Plesse-Hardenberg hat Titel vor Augen

Endspurt in der Handball-Oberliga. Die Spielerinnen der HSG Plesse-Hardenberg wollen den letzten Schritt zur Meisterschaft vor eigenem Publikum machen. Auch die HG Rosdorf-Grone präsentiert sich ein letztes Mal den eigenen Fans und will sich mit einem Derbysieg gegen die HSG Göttingen verabschieden.

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Lisa Sander von der HSG Plesse-Hardenberg beim Torwurf.  Das Burgenteam kann vor eigenem Anhang Oberligameister werden.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. HSG Plesse-Hardenberg – TuS Bergen (Sonnabend, 17 Uhr, Bovenden). Nach den zwei gewonnenen Spitzenspielen mutet die Partie gegen den Achten fast wie ein Selbstläufer an. Doch davon will Tim Becker nichts hören. „Wir haben Bergen im Hinspiel eine Hälfte lang dominiert und trotzdem verloren“, erinnert er an das 23:27 kurz vor Weihnachten. Ein Grund war, dass die HSG überhaupt nicht mit der kurzen Deckung für Lisa Sander zurechtgekommen ist. Vier Monate später ist die Mannschaft längst in der Lage, solche Situationen zu lösen. „Wir wissen, was wir können“, gibt sich Becker selbstbewusst. „Und jetzt wollen wir den letzten Schritt machen.“ Im letzten Heimspiel sich den Titel endgültig zu sichern, vom Landesverband (der Staffelleiter hat sich angekündigt) nach einem erfolgreichen Spiel als Meister geehrt zu werden – es gibt nicht viel Schöneres für einen Sportler.

HG Rosdorf-Grone – HSG Göttingen (Sonnabend, 18.30 Uhr, Rosdorf). Es ist mal wieder Derbyzeit, und ein Derby will keiner verlieren. Die HG nicht, die für die Niederlage im Hinspiel (23:27) Revanche nehmen will und die HSG nicht, die nur allzu gern den Sieg aus dem Hinspiel wiederholen würde. „Die Motivation ist hoch, aber wir müssen nicht auf Teufel komm raus gewinnen“, versucht Uwe Viebrans den Ball flach zu halten. Und schiebt die Rolle des Siegen- Müssens den Gastgebern zu. „Die werden sich für das Hinspiel revanchieren wollen.“ Dass noch eine Rechnung offen ist, weiß Lennart Pietsch. „Aber wir haben auch aus den letzten Wochen etwas gutzumachen“, weist der Trainer auf die schwachen 2:10 Punkte seit dem Derbysieg bei der HSG Plesse-Hardenberg hin. Die Auswärtsbilanz Göttingens ist ähnlich schlecht (1:11 Punkte in 2016). Viel Zeit, etwas aufzupolieren, haben beide nicht mehr. Da ist ein Derbysieg fast doppelt so viel wert.

Kuriose Derbystatistik

Bis zum letzten Spieltag gibt es in der Frauenhandball-Oberliga Derbys. Vier Mannschaften aus dem tiefsten Süden Niedersachsen sind in der Liga vertreten. Neben den drei Göttinger Kreisvertretern auch die Mannschaft des Northeimer HC. Ein Team, das besonders gut Derby „kann“, ist nicht auszumachen. Allerdings gibt es Tendenzen: Die HG Rosdorf-Grone hat zweimal gegen den designierten Meister HSG Plesse-Hardenberg gewonnen, der wiederum zweimal gegen die Northeimerinnen. Noch nicht erkennbar ist, wohin das Pendel beim Aufsteiger HSG Göttingen ausschlägt. Der Tabellensechste beendet die Spielzeit mit zwei Lokal-Duellen. Als Sieger (27:23) tritt die HSG am Sonnabend in Rosdorf an, als Verlierer in eigener Halle beim Saisonfinale gegen das Burgenteam. Wer von den drei Göttinger Teams in ­dieser Saison „Derby-Meister“ wird, entscheidet sich also erst am Pfingstsonnabend. kal

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03.12.2016 - 20:32 Uhr

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