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HSG Plesse-Hardenberg steigt auf

Handball HSG Plesse-Hardenberg steigt auf

„So ein Tag, so wunderschön wie heute…“ So ein Tag wie der 30. April 2016 wird nie vergehen und eine entsprechende Würdigung in der Chronik der HSG Plesse-Hardenberg erfahren. Mit einem Auswärtserfolg in Himmelsthür haben die Verbandsliga-Handballer des Burgenteams den Sprung in die Oberliga Niedersachsen geschafft.

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Aufstiegs-Jubel: Zwei Spieltage vor Saisonende feiern die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg den Sprung in die Oberliga.

Quelle: r

Bovenden. Die HSG um den 58-jährigen Erfolgstrainer Dietmar Böning-Grebe („Ich bin stolz auf meine Mannschaft“) betritt im Herbst Neuland. „Weil Dietmar einen guten Job macht und die Mannschaft nochmals verstärkt werden kann, bin ich für die kommende Saison optimistisch, dass sie im gesicherten Mittelfeld der Oberliga mitspielen wird“, blickt der für den Leistungssport zuständige HG-Vorstand Tim Becker schon einmal voraus.

Mit Jan-Niklas Falkenhain wechselt ein Rückraumspieler vom Oberligisten Northeimer HC zum Nachbarverein, er wird Carsten Beyer ersetzen, der die Region aus privaten Gründen in Richtung Lüneburg verlassen wird.

Endlich ist ein Wunschtraum in Erfüllung gegangen, der bereits am 22. Februar 2008 formuliert wurde, als die HSG Plesse und die HSG Nörten-Angerstein die Verträge für die neue Spielgemeinschaft HSG Plesse-Hardenberg unterzeichnet hatten.

„Das ist eine große Sache für mich und die Mannschaft“, freut sich der 33-jährige Kapitän Thomas Reimann, der bereits seit 14 Jahren dem Team angehört, in den Anfängen noch der damaligen HSG Nörten-Angerstein, mit der er 2002 in die Verbandsliga abgestiegen ist, ehe im gleichen Jahr mit Jens Glapka (40) ein weiteres Urgestein hinzugestoßen war.

Beide spielen heute noch, und beide „Aufsteiger“ wollen noch mindestens ein Oberligajahr genießen. „Der Kern der Mannschaft spielt seit Jahren zusammen“, erinnert sich Reimann: „Jetzt ist uns endlich der große Wurf gelungen“, freut er sich mit Glapka.

Aufstieg im besten Handballalter

Bovenden. Als der Rückraum in Himmelsthür etwas Ladehemmungen hatte, ist Patrick Schindler eingesprungen: Neun Tore hat der Rechtsaußen beim Tabellenzehnten geworfen. Jedes davon – angesichts des knappen 25:24-Erfolges – äußerst wichtig. Danach wurde gefeiert: erst in der Kabine, dann auf der Rückfahrt und später beim Teamkameraden Malte Jetzke.

„Zuletzt lief es bei mir nicht so gut, aber nun bin ich zum Zuge gekommen. Es waren kaum Konter dabei, die meisten Treffer sind tatsächlich von der Außenposition gefallen“, war der 28-Jährige mit seiner Leistung zufrieden. In der Jugend hat er ab dem vierten Lebensjahr für die SG Hardenberg gespielt, im ersten Herrenjahr ging er für die HSG Nörten-Angerstein auf Torejagd, ehe die Fusion zur HSG Plesse-Hardenberg zustande kam.

Die Oberliga ist dem schnellen Außenspieler weitestgehend unbekannt. „Testspiele in der Saisonvorbereitung zählen da nicht“, lässt er sich von positiven Resultaten nicht blenden. Einen guten Kader habe das Burgenteam auch in der kommenden Saison beisammen.

Für den scheidenden Carsten Beyer kommt im Rückraum Jan-Niklas Falkenhain aus Northeim. „Ich denke, dass wir uns im Mittelfeld einpendeln können und mit dem Abstieg hoffentlich nichts zu tun bekommen.“ kal

Und das mit den Verstärkungen durch die Routiniers Christian Brand (159 Tore) und Torhüter Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp. „Spätestens nach der Verpflichtung dieser beiden Spieler war klar, dass wir in dieser Saison einer der Favoriten auf den Aufstieg waren“, betont Tim Becker: „Und ich denke auch, dass wir dieser Rolle eindrucksvoll gerecht geworden sind.“

Torjäger Christian Brand ergänzt: „Dass es so gut geklappt hat lag daran, dass wir in jedes Spiel mit voller Konzentration gegangen sind. Dieser Aufstieg ist daher das Ergebnis einer Saison, in der wir es fast immer geschafft haben unsere Stärken auszuspielen.

Das fällt nicht vom Himmel sondern kostet viel Energie und Kraft. Wir sind guter Dinge, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Wir haben in vielen Bereichen noch Luft nach oben und können uns weiter verbessern.“

Von Ferdinand Jacksch

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