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„Spiel des Jahres“ in Bovenden

Handball-Verbandsliga „Spiel des Jahres“ in Bovenden

Es ist der Schlager der Saison zwischen dem Spitzenreiter der Handball-Verbandsliga, HSG Plesse-Hardenberg, und dem Tabellendritten TV Jahn Duderstadt. Spielbeginn in der Sporthalle Bovenden, Wurzelbruchweg, ist am Sonntag um 17 Uhr. Auch für HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe ist die Partie „das Spiel des Jahres“.

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Hart umkämpftes Derby: Szene aus dem Hinspiel in der Duderstädter Sporthalle „Auf der Klappe“.

Quelle: Niklas Richter

Bovenden. Ein Sieg gegen die Eichsfelder, und es fehlt zum Aufstieg in die Oberliga nur noch der Punkt auf das i-Tüpfelchen. „Mit Plesse aufzusteigen, das wäre ein Knaller. Ja, das wäre schon geil. Darauf hat jeder Bock in der Mannschaft“, sagt Rechtsaußen Patrick Schindler. Gewinnt also die HSG das Südniedersachsen-Derby, ist der Aufstieg in die Oberliga so gut wie in trockenen Tüchern.

 

Fünf Spieltage vor Schluss liegen die Burgherren bereits fünf Punkte vor den Eichsfeldern. Der mittlerweile 36-jährige Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp, der vor Saisonbeginn seinen Wechsel von Duderstadt zur HSG Plesse-Hardenberg damit begründete, sich „nochmals einer neuen Herausforderung“ stellen zu wollen, ist genauso heiß aufs Derby wie der mit 143 Treffern erfolgreichste Torjäger Christian Brand, der auch schon in Duderstadt gespielt hat: „Derbys sind das Salz in der Suppe der Handballsaison. Die Halle ist voll, die Stimmung unter den Zuschauern gut, und über die Motivation der Spieler muss sich der Trainer auch keine Gedanken machen“, unterstreicht Brand.

 

Am vergangenen Sonntag hat das Burgenteam die Generalprobe beim Oberligisten HG Rosdorf-Grone mit 32:25 und 13 „Brand“-Toren mit Bravour bestanden. Neunmal traf Carsten Beyer, der seit dem 1. April in Lüneburg wohnt und bis zum Saisonende zu den jeweiligen Punktspielen pendeln wird, ehe ihn Jan-Niklas Falkenhain vom Northeimer HC beerbt. Noch vor wenigen Jahren lagen zwei Klassen zwischen dem TV Jahn Duderstadt und der HSG. Diese Kluft ist allerdings seit dem Rückzug des TV Jahn aus der Oberliga Makulatur: Mittlerweile spielt das Burgenteam die erste Geige.

 

Der Gastgeber hatte das Hinspiel im Eichsfeld vor 350 Zuschauern mit 27:22 (14:13) gewonnen. „Wir haben das Tempo immer hochhalten können“, sagt Trainer Dietmar Böning-Grebe im Rückblick. Am Sonntag würden wieder die Tagesform und der größere Wille entscheiden. „Wir müssen aus einer stabilen Abwehr heraus spielen“, sind sich Torwart Markus Ahlborn und Kapitän Thomas Reimann einig. Die HSG muss die Duderstädter Torjäger Charles Eliasson (72), Hrvoje Batinovi (66) und Tobias Fritsch (61, ehemals HG Rosdorf-Grone) in den Griff bekommen.

 

„Natürlich wollen wir in Bovenden gewinnen“, gibt Torwart Julian Zwengel die Devise aus. Der Keeper ist erst zwischen den Jahren vom Burgenteam ins Eichsfeld gewechselt. „Für mich ist das Derby ein ganz besonderes Spiel“, betont Zwengel. „Ich habe über vier Jahre eine super Zeit bei der HSG gehabt, und die Gegner vom Sonntag sind immer noch Freunde. Ich werde in den 60 Minuten natürlich alles geben, damit der TV Jahn gewinnt. Unabhängig vom Ergebnis werde er nach dem Spiel „mit den Jungs von Plesse noch ein oder zwei alkoholfreie Biere trinken“, sagt er.

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08.12.2016 - 16:02 Uhr

In München ist er seit Jahren Publikumsliebling: Franck Ribery. Der mittlerweile 33-Jährige spricht gegenüber "Eurosport.de" offen über seine Zukunft.

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