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HSG Plesse-Hardenberg überzeugt gegen MTV Moringen

Handball-Verbandsliga HSG Plesse-Hardenberg überzeugt gegen MTV Moringen

Die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg haben das Verbandsliga-Derby für sich entschieden: Gegen den MTV Moringen siegte das Burgenteam überzeugend mit 27:21 (14:9).

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Frei durch: Thomas Reimann auf dem Weg zu einem seiner zwei Tore gegen Moringen.

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. „Wir haben hinten sehr gut gestanden und im Angriff druckvoll gespielt“, freute sich HSG-Trainer Jens Wilfer über den nie gefährdeten Sieg. Sein Gegenüber Frank Nörenberg, der für den verhinderten Trainer Jürgen Kloth auf der Bank saß, resümierte: „Gegen eine eingespielte Mannschaft haben wir einfach zu viel verworfen. Die HSG war im Angriff einfach effektiver.“

Die beste Angriffskombination hoben sich die Gastgeber vor rund 250 Zuschauern in der Bovender Halle bis kurz vor Schluss auf, als sie ihre Überzahl nutzten: Jens Glapka spielte von links einen starken Pass über die gesamte Breite des Torraums auf Rechtsaußen André Regenthal. Dieser wiederum warf aus bedrängter Position nicht, sondern legte mustergültig auf Thomas Reimann ab, der freistehend das 25:20 erzielte. Damit war drei Minuten vor Schluss die Partie entschieden.

Der ersten Hälfte wiederum hatten vor allem zwei Spieler ihren Stempel aufgedrückt: Carsten Beyer, der mit unwiderstehlichem Armzug allein im ersten Durchgang sechs Treffer markierte auf Seiten der Gastgeber. Und der Moringer Clemens Warnecke, der die ersten fünf Treffer für sein Team warf, im ersten Durchgang auf insgesamt sieben Tore kam.

Glanzparade bringt Zuschauer aus dem Häuschen

Trotz Warneckes großartiger Leistung legte die HSG bereits in Hälfte eins den Grundstein zum Sieg. So zogen die Hausherren nach dem einzigen Rückstand des Abends beim 0:1 kontinuierlich davon: Über 2:1 (3.), 6:3 (12.), 11:7 (24.), ehe es zur Halbzeit 14:9 stand. Obwohl die HSG deutlich besser war als die Gäste, kritisierte Wilfer „viele Fehler im Angriff im zweiten Teil der ersten Hälfte“.

Dass die Gastgeber dennoch mit einem Fünf-Tore-Vorsprung in die Kabine gehen konnten, lag nicht zuletzt an deren Schlussmann Julian Zwengel, der unter anderem zwischen der 18. und 21. Minute drei Heberversuche gerade noch vereitelte. Eine Glanzparade hatte die Zuschauer auch in der siebten Spielminute aus dem Häuschen gebracht: Nach einem Tempogegenstoß der HSG zeigte Beyer einen starken Sprungwurf – aber der Moringer Torwart war noch stärker.

Im zweiten Durchgang kam das Team aus dem Nachbarkreis beim 13:15 (38.) und 14:16 (40.) bis auf zwei Treffer heran, wobei vor allem Nicolas Fischer seine Farben im Spiel hielt. Bei der HSG erwies sich die Einwechslung von Sebastian Schindler als Glücksgriff: Er erzielte vier Tore aus fünf Versuchen. MTV-Trainer Nörenberg, dessen Spieler Michael Dewald sich bei einem Zweikampf die Schulter auskugelte, verdeutlichte trotz der Niederlage: „Die Mannschaft wird sich weiter entwickeln. Durch diese Niederlage werden wir wachsen.“

Tore HSG: Beyer (8), Glapka (6/3), S. Schindler (4), Grobe (3), Reimann, P. Schindler (je 2), Meyer, Herrig (je 1).

Von Timo Holloway

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