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HSG Plesse nach Kantersieg wieder Erster

Handball-Verbandsliga: 42:14 gegen Aufsteiger TSV Wietzendorf HSG Plesse nach Kantersieg wieder Erster

Die HSG Plesse-Hardenberg hat sich nach zwei Niederlagen im Kampf um den Aufstieg eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit einem fulminanten 42:14 (20:4)-Kantersieg   gegen Aufsteiger TSV Wietzendorf  haben die Burgherren wieder die Tabellenführung in der Handball-Verbandsliga übernommen. 

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Unsanft gestoppt wird in dieser Szene Malte Jetzke (HSG Plesse-Hardenberg) von einem Wietzendorfer Spieler.

Quelle: Heller

Nörten. gen die TSV Burgdorf III und bei der HSG Rhumetal gingen die  Schützlinge von Trainer Dietmar Böning-Grebe als vollkommen ungefährdeter Sieger vom Feld und feierten damit ihren 14. Sieg im 17. Spiel. Dem elffachen Torschützen Christian Brand gelang beim Stande von 6:2  nach acht Minuten das 500. Saisontor des Spitzenreiters:

„Wir haben  uns nach den vorausgegangenen Niederlagen den Frust von der Seele gespielt“, war Rückraumshooter Brand richtig glücklich, nachdem  die Verfolger HSG Rhumetal (29:34 bei der SV Aue Liebenau) und der TV Jahn Duderstadt (24:32 gegen Burgdorf III) verloren hatten: „Wir haben mit dem deutlichen Sieg ein Zeichen gesetzt und der Liga gezeigt, dass wir noch da sind“, so Brand.

Um es vorwegzunehmen: Wietzendorf war über die volle Distanz ein recht harmloser Gegner, der in keiner Phase dem Burgenteam nur annähernd Paroli bieten konnte. Und so rollte der HSG-Express über 4:1 (8.) und 12:2 (18.) seinem kurzen Pausenstopp (20:4) entgegen. Selbst Gästetrainer Werner Otte sah nur kopfschüttelnd und hilflos dem Dilemma seiner Spieler zu. Kein Wunder auch, dass Otte nach diesem desolaten Auftritt ohne Worte schnellstmöglich in der Kabine verschwand.  

Auch ohne den verletzten Kreisläufer Sebastian Herrig unterstrichen die Gastgeber mit dem klaren Erfolg nachhaltig ihre Aufstiegsambitionen. „Nach den letzten beiden Niederlagen wollten es meine Jungens so richtig wissen und waren von der ersten Minute an präsent“, freute sich Böning-Grebe.

 Nach dem Seitenwechsel wurde die HSG-Abwehr etwas nachlässiger – jedoch hatte der zur Pause eingewechselte Torwart Marcus Ahlborn einen superstarken Tag und parierte 13 Würfe. „Ein rundum gelungenes Wochenende, weil auch die Verfolger für uns gespielt haben“, so Ahlborn. Über genügend Gerstensaft musste sich im Nachhinein das Team keine Gedanken machte. Sebastian Schindler musste für sein Tor zum 30:8 einen Kasten springen lassen, sein Bruder Patrick für das 40:13 gar zwei.  

Dennoch gab es auch eine unschöne Szene: Der Wietzendorfer Florian Drewes sah nach einem rüden Foul an Eike Gloth (44.) von den beiden Schiedsrichterinnen Mareike Gloth und Duaa Mugames aus Northeim  die Rote Karte. Nun muss die HSG zweimal in Folge reisen. Am Sonnabend steht die Fahrt zur HSG Fuhlen-Oldendorf an, sieben Tage später zum SV Liebenau.
HSG Plesse: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Ahlborn – Jetzke, Meyer, Reimann, Regenthal (je 1), Glapka, Gloth (je 2),  Grobe, P. Schindler (je 3), Smidt ( 5),  Beyer, P. Schindler (je 6), Brand (11/6). 

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