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HSG Plesse verzichtet auf 3. Liga

Handball-Oberliga HSG Plesse verzichtet auf 3. Liga

Die HSG Plesse-Hardenberg hat sich in der Handball-Oberliga der Frauen bei List durchgesetzt, die HG Rosdorf-Grone unterlag beim Hannoverschen SC. Die HG wurde damit von der HSG Göttingen überholt, die im Heimspiel SV Garßen Celle II schlug.

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Corinna Härtel (2. v. l.) von der HSG Plesse-Hardenberg auf einem Archivbild mit Spielerinnen der HSG Göttingen.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. SC Germania List - HSG Plesse-Hardenberg 26:28 (15:15). Beim Neunten kam die HSG nur schwer in Tritt (0:3, 3:6). „Wir sind schlecht in die Zweikämpfe gekommen, konnten die Angriffe nicht unterbrechen“, ärgerte sich Trainer Tim Becker und stellte nach dem 6:12 auf eine defensivere 6:0-Formation um.

Das tat dem HSG-Spiel gut, und beim 13:13 war der Ausgleich geschafft. Die zweite Hälfte begann dann mit einem 7:0-Lauf der Gäste, die in der Abwehr immer stärker wurden und in Caro Menn einen sicheren Rückhalt hatten. „Wir hatten das Spiel jetzt sicher im Griff“, berichtete der Trainer, dessen Team beim 25:17 mit acht Treffern führte. Später häuften sich wieder die Fehler, eng wurde es aber nicht mehr. „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen, 30 gute Minuten haben gereicht“, sagte Becker.

Anwesend waren Spielerinnen und Trainer des Hannoverschen SC, der bald zum Verfolgerduell in Nörten-Hardenberg antritt und für die 3. Liga gemeldet hat - im Gegensatz zum Spitzenreiter HSG. „Ja, wir haben nicht gemeldet“, bestätigte Becker auf Anfrage, „eine ausführliche Begründung liefern wir nach“. - Tore HSG: Sander (9/4), Hollender (5), Achler (4), Strahlke (3), Kunze (2), Rombach (2), Bäcker (1), Herale (1), Henne (1).

Hannoverscher SC - HG Rosdorf-Grone 30:25 (14:10). Bis zum 5:4 führte die HG, doch nach einer knappen Viertelstunde war es dann wie abgebrochen. „Zwei Pässe und dann Richtung Tor“, konnte Lennart Pietsch nur den Kopf schütteln über die zu frühen Abschlüsse seiner Damen. Und: „Die Gegenstöße haben wir echt schlecht verteidigt.“

So wuchs der Rückstand bis auf neun Tore an (13:22). Erst in den letzten zehn Minuten zeigte die HG wieder, was in ihr steckt und hatte beim 24:28 den Rückstand mehr als halbiert. „Zu spät“, befand Pietsch, „aber die Moral hat gestimmt“. - Tore HG: Seifert (6/3), Schrader (5), Hille (4), Lucenko (3), Gutenberg (3), Eisenhauer (3), Kehler (1).

HSG Göttingen - SV Garßen Celle II 26:23 (10:11). Lange sah es nicht nach einem Sieg aus. Zwar stand die Abwehr der Gastgeber gut, doch im Angriff lief es schlecht. Es machte sich bemerkbar, dass die beiden Schmieding-Schwestern fehlten. So geriet die HSG gegen die abstiegsbedrohten Gäste, die keine Spielerin aus dem Bundesligateam dabei hatten, mit zwei Toren in Rückstand.

Doch Vivian Tischer wollte sich nicht mit der Niederlage abfinden und riss Janica Voigt und Michelle Rösler mit. Beim 22:22 war der Ausgleich geschafft, beim 25:23 der Sieg eingetütet. „Mit viel Willen haben wir das Spiel gedreht“, lobte Uwe Viebrans. - Tore HSG: Voigt (11/4), Jansen (5), Rösler (4), Tischer (4/2), Lieseberg (1), Kirchner (1).

Von Denise Kricheldorf-Mai

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