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HSG verliert gegen Baunatal 22:35

Handball-Oberliga HSG verliert gegen Baunatal 22:35

Die HSG Plesse-Hardenberg hat ihr Testspiel-Debüt für die Saison 2017/18 deutlich verloren. Der Handball-Oberligist musste sich dem nordhessischen Drittligisten GSV Eintracht Baunatal mit 22:35 (10:15) beugen. Dabei lähmte eine Schocksekunde in der 46. Minute den ersten Auftritt der Gastgeber.

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Quelle: Arne Bänsch

Bovenden. Rückraumspieler Kai Effler war beim Stande von 18:26 umgeknickt und fiel dann für den Rest des Spiels aus: „Wir hoffen, dass es nur eine kleine Sache ist, alles andere wäre bitter“, sagt HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe konsterniert. Baunatals Physiotherapeut Oskar Reckerziegel, der schnell zu Stelle war, gab vorerst einmal Entwarnung. Effler war nach rund eineinhalb Jahren nach einer schweren Kreuzbandverletzung erstmals wieder am Ball gewesen und erzielte mit dem 10:14 (29.) sein erstes Tor für den neuen Verein.

Den Torreigen zum Saisonauftakt hatte Marvin Grobe nach 45 Sekunden mit dem 1:0 für die Gastgeber eröffnet. Neuzugang Malte Sültmann kam mit seinem dritten Versuch beim 3:2 erstmals zum Zuge (7.). „Ich muss meine Wurfquote noch verbessern“, äußerte sich der vom Oberliga-Absteiger VfL Wittingen gekommene Linksaußen selbstkritisch. Unter dem Strich schlugen fünf Treffer für den erfolgreichsten HSG-Torschützen zu Buche. „Ich fühle mich jedenfalls schon gut integriert und sehr wohl in der Mannschaft“, sagte Sültmann.

Baunatals Trainer Mirko Jaissle beglückwünschte seinen Trainerkollegen Böning-Grebe: „Du hast eine tolle Truppe. Daher können sich die Zuschauer schon auf die kommende Saison freuen.“ Gegen Baunatal musste die HSG noch auf ihren erfolgreichsten Torjäger verzichten. Christian Brand (199 Treffer in der Saison 2016/17) befindet sich noch im Urlaub, ebenso wie Rückraumspieler Malte Jetzke.

Gelungenes Debüt von Nachwuchsspieler Kulanek

Schonung bis zum Liga-Auftakt hat Böning-Grebe mit Jan-Niklas Falkenhain einem weiteren Torjäger auferlegt: „Wir wollen einfach kein Risiko eingehen.“ Falkenhain musste nach einer Schulterverletzung und anschließender Operation mehrere Monate pausieren. Auch ohne die drei Leistungsträger war der Coach zumindestens in der ersten Halbzeit weitgehend zufrieden, unter anderem auch dank des starken Torhüters Christian Wedemeyer, der neben einem Siebenmeter auch eine Reihe weitere harte Würfe entschärfte.

Ein gelungenes Debüt feierte im HSG-Gehäuse im zweiten Durchgang der 18-jährige Marvin Kulanek, der aus der eigenen Jugend hervorging. Auch er parierte einen Strafwurf, diesmal nach dem 13:18 (38.).

Baunatal verfügt über deutlich stärkere Bankspieler

In der Folge drückte Baunatal dann auf das Tempo und enteilte den Gastgebern immer mehr. Den Nordhessen steckte die Bootstour am Vormittag auf der Fulda keineswegs in den Knochen. „Körperlich befinden wir uns schon in einer ordentlichen Verfassung. Wir wollen aber das Spiel nicht überbewerten“, betonte Trainer Jaissle. Gerade in der Endphase zeigte sich die bessere Bank des Drittligisten. „Da haben wir auch etwas Lehrgeld zahlen müssen“, ließ HSG-Trainer Böning-Grebe wissen. Zur Entschuldigung: Den Spielern saß nach dem Ausfall von Effler noch der Schock in den Knochen.

Als fairer Sportsmann verabschiedete sich Gästetrainer Jaissle aus Bovenden: „Ich hoffe nur, dass sich Kai Effler nicht schwer verletzt hat und wünsche ihm alles Gute.“

Weiter geht es für die HSG Plesse-Hardenberg am kommenden Sonnabend bereits um 17 Uhr in Katlenburg beim Verbandsligisten HSG Rhumetal.

HSG-Tore: Sültmann (5/1), Gloth (4/1), S. Schindler (3), Effler, Grobe, Herrig, Meyer (je 2), P. Schindler, Smid (je 1). Die meisten Baunataler Tore erzielten Vogel (7), Räbiger, Gessner und Plümacher (je 6).

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