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Hallenfußball: SVG Göttingen siegt – und revanchiert sich

Ludolf-Katz-Gedächtnis-Cup Hallenfußball: SVG Göttingen siegt – und revanchiert sich

Die SVG hat das Hallenfußball-Turnier um den Ludolf-Katz-Gedächtnis-Cup für sich entschieden. In einem taktisch geprägten, spannenden Endspiel setzte sich der Tabellenführer der Landesliga mit 5:3 nach Neunmeterschießen gegen den FC Lindenberg-Adelebsen durch. Dritter wurde der 1. SC 05, der das Turnier ausgerichtet hat – in Gedenken an den jüdischen Kaufmannssohn Ludolf Katz, von 1918 bis zu seinem Vereinsausschluss im Jahr 1933 Mitglied des 1. SC 05.

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SVG-Keeper Denny Cohrs pariert im Neunmeterschießen des Finales gegen den FC Lindenberg-Adelebsen drei Strafstöße.

Quelle: Vetter

Göttingen. Das Finale des Turniers schien für viele Minuten eine klare Angelegenheit zu werden: Florian Evers hatte seine SVG nach sieben Minuten in Front gebracht und kurz darauf Josu de las Heras Vicuna bedient, der auf 2:0 erhöhte. Demgegenüber kreierte Adelebsen bis zwei Minuten vor Schluss nur Halbchancen. Dann jedoch erzielte Daniel Erfurth nach feinem Zuspiel das 1:2, ehe Oliver Waas 40 Sekunden vor Schluss mit einem  Distanzschuss ins rechte Eck zum 2:2-Ausgleich traf.

„Gegen Adelebsen darf man sich eben keine zwei Minuten Pause gönnen“, sagte SVG-Abteilungsleiter Thorsten Tunkel, dessen Team gegen den FC nicht zum ersten Mal eine Führung hergeschenkt hatte. Im Finale des Bovender Hallenturniers vor drei Wochen hatte sich der Landesliga-Spitzenreiter trotz einer 1:0-Führung den in der Halle starken Adelebsern beugen müssen.

SVG-Torwart Denny Cohrs hatte offensichtlich gewaltig etwas dagegen, dass sich dieses Szenarium wiederholte. Er parierte im abschließenden Neunmeterschießen drei Versuche und sorgte dafür, dass seinem Team die Revanche glückte.
Trotz der Finalniederlage fiel das Fazit des Adelebser Kapitäns Roland Kues positiv aus: „Wir haben vor dem Turnier vom Halbfinale geträumt. Insofern sind wir absolut zufrieden“, sagte er. Die SVG habe einfach „einen sehr guten Fänger“ gehabt.

Während sich Adelebsen im Halbfinale trotz 0:1-Rückstand mit 2:1 gegen den FC Grone durchgesetzt hatte, fertigte die SVG den 1. SC 05 mit 6:0 ab. Die herbe Klatsche führte 05-Neuzugang Vivakaran Paramarajah darauf zurück, dass sein Team nur einen Auswechselspieler hatte: „Bei dem Tempo, das die SVG gehen kann, war das sehr schwierig für uns“, sagte er. Paramarajah, für dessen Wechsel laut 05-Teammanager Jan Steiger „nachträglich die Zustimmung von Sparta“ vorliege, erzielte im Spiel um den dritten Platz den Siegtreffer zum 2:1 gegen den FC Grone.

Die Endrunde verpasst hat der FC Eintracht Northeim: Der Oberligist war in der Gruppenphase zwar punktgleich mit den beiden späteren Finalisten, wies allerdings die schwächere Tordifferenz auf.

Das Organisationsteam war mit der Erstauflage des Gedächtnis-Turniers zwar vollauf zufrieden. Ein paar mehr Leute hätte man sich jedoch gewünscht – auf der Tribüne, aber vermutlich auch auf dem Spielfeld: Schließlich hatte das U-23-Team des Ausrichters verletzungsbedingt keinen Auswechselspieler.

Von Timo Holloway

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