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HG Rosdorf-Grone und der Drittliga-Absteiger Northeimer HC trennen sich 23:23

Handball-Oberliga HG Rosdorf-Grone und der Drittliga-Absteiger Northeimer HC trennen sich 23:23

In einem bis zur letzten Sekunde überhart umkämpften und emotionsgeladenen Oberliga-Derby haben sich die HG Rosdorf-Grone und der Drittliga-Absteiger Northeimer HC 23:23 (9:9) getrennt. Obwohl die HG Rosdorf-Grone ´nun zu Hause seit mehr als einem Jahr ungeschlagen ist, ärgerten sich beide Klubs über vergebene Siegchancen.

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„Es war kein schönes Spiel“: Rosdorfs Jan-Patrick Bonhoff (Mitte) in Aktion.

Quelle: Pförtner

Rosdorf. HG-Trainer Gernot Weiss fand wenige Tage nach seinem 49. Geburtstag deutliche Worte: „Wir waren die bessere Mannschaft.“ Das nahm aber auch der Gast für sich in Anspruch.  Unter anderem NHC-Trainer Carsten Barnkothe: „Meine Jungens haben bis zum Ende gefightet. Dafür mache ich ihnen ein großes Kompliment.“ Das half aber nichts: „Wir haben  nach der 21:19-Führung in der 52. Minute einfach den Sack nicht zugemacht“, ärgerte sich Northeims neuer Co-Trainer Jens Schuboth.

Die schmale Grenze zwischen hartem und unfairem  körperbetonten Einsatz überschritt Northeims Christian Stöpler früh:  In der 13. Minute attackierte Northeims bisher bester Torjäger und Linksaußen  HG-Torwart Julian Krüger und sah folgerichtig die rote Karte. Er wurde somit disqualifiziert und muss nach einem Bericht der Unparteiischen mit einer Sperre rechnen.  „Der Torwart fing einen Tempogegenstoßpass in der Höhe von 18 Metern ab. Der ihm gegenlaufende Spieler schlug ihm in die Magenkuhle“, vermerkten die beiden Schiedsrichter Oliver Ede und Stephan Schönfeldt (Schöppenstedt) auf dem Spielprotokoll. NHC-Trainer Barnkothe schimpfte darüber wie ein Rohrspatz: „Das war doch nur eine reine Schauspielereinlage.“

Fest steht: Der hart umkämpfte Auftritt beider Seiten war nichts für Handballästheten. „Es war kein schönes Spiel“, gab selbst der wenig zimperlich zu Werke gehenden Northeimer Angreifer Kai Effler nach seiner Roten Karte (56.) nach drei Zeitstrafen zu Protokoll. Seinen Beitrag dazu lieferte Nass, der die HG in der sechsten Minute mit 3:2 erstmals in Führung brachte. Wenig später fiel hüben wie drüben sechs Minuten kein Treffer. So übten sich nicht nur in dieser Zeit vor allem die Hausherren im Auslassen klarer Chancen und scheiterten an dem bestens aufgelegten NHC-Torhütern Sönke Pförtner und Marcel Armgart, die vier Siebenmeter von Brandes (2) sowie Krebs und Ruck parierten.

Brachte Kreisläufer Daniel Menn die HG erstmals im zweiten Durchgang mit 15:14 in Front (42.), so korrigierten am Ende Menn und Krebs einen Zwei-Tore-Rückstand (19:21/52.) zum verdienten Remis:  „Wir haben uns mit einer Energieleistung in den letzten Minuten noch einmal herangekämpft“, bilanzierte der schweißgebadete Kreisläufer Menn sichtlich erleichtert.

HG: Krüger – Krebs (7/2), Menn (6), Naß (5), M. Zech (3), Ruck (1), Brandes (1/1), Osei-Bonsu, Bruns, Avram, Warnecke, Avram, Bonhoff
NHC: Pförtner, Armgart – Meyer (5)¸Gerstmann (5/1), Seekamp (4), Effler (3), Stöpler (2), Lange (2/1), Friedrichs, Lapschies, (je 1), Henniges, Benda, Dewald, J. Zech

Von Ferdinand Jacksch

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