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Handball: Frauen der HSG Göttingen für erste Oberliga-Saison gerüstet

„Ein guter Stamm – auch für die Zukunft“ Handball: Frauen der HSG Göttingen für erste Oberliga-Saison gerüstet

Nach zwei Vizemeisterschaften hat es im dritten Anlauf geklappt: Die Handballerinnen der HSG Göttingen haben sich den Landesliga-Titel gesichert und den Oberliga-Aufstieg geschafft.

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Der Oberliga-Aufsteiger jubelt: Michelle Rösler, Marieke Lieseberg, Svenja Viebrans, Franziska Gräser, Kimberly Schmieding, Vivien Tischer, Janica Voigt, Janina Schmieding, Saskia Herbst, Amelie Winters (hintere Reihe v.l.), Stephanie Elkenz, Trainer Uwe Viebrans und Ann-Kathrin Stopp (untere Reihe v.l.). Es fehlen: Caroline Rolof, Lena Jansen und Antonia Albrecht.

Quelle: EF

Göttingen. Die Planungen für die kommende Spielzeit laufen, Trainer und HSG-Vorsitzender Uwe Viebrans ist optimistisch, das Vorhaben auch finanziell stemmen zu können.

Dabei hatte es zum Saisonstart im September 2014 nicht danach ausgesehen, dass die Mannschaft oben mitspielen würde. „Die Vorbereitung hatte ihren Namen nicht verdient. Von einer Blinddarm-Notoperation über Bänderverletzungen bis hin zum Wadenbeinbruch hatten wir alles dabei“, berichtet Viebrans von acht Ausfällen. In Bestbesetzung lief die HSG erst in den letzten drei Partien auf, da war die Meisterschaft schon eingetütet.

Trainer und Team seit der C-Jugend zusammen

Viebrans hat das Gros der Mannschaft im letzten C-Jugend-Jahr übernommen, sich mit den Spielerinnen für die A- und B-Jugend-Oberliga qualifiziert. Im Damenbereich sind die jungen Spielerinnen in der Regionsliga eingestiegen, haben gleich den Sprung in die Regionsoberliga geschafft und dort den Durchmarsch in Richtung Landesliga gemacht. Nach zwei Vizemeisterschaften kam nun der erneute Aufstieg für das junge Team, dessen Großteil zu den Jahrgängen 1992 bis 1995 gehört. Die älteste Spielerin ist gerade einmal 27 Jahre alt. Die Mannschaft bleibt zusammen, nur hinter einer Akteurin steht – studienbedingt – ein Fragezeichen. „In jedem Fall ist es ein guter Stamm auch für die Zukunft“, sagt Viebrans.

Nicht nur in Sachen Handball ist das Team gemeinsam unterwegs, auch nach dem Training und an den Wochenenden. „Unsere Stärke ist das offene, ehrliche Miteinander. Durch die geringe Altersspanne gibt es viele Gemeinsamkeiten“, berichtet Franziska Gräser. Es gelinge auch im Training immer gut, Spaß und Ehrgeiz zu koppeln. „Wir können schnell umschalten und leistungsorientiert arbeiten“, bekräftigt die Spielerin. Mehr als zwei Trainingseinheiten pro Woche wird es auch in Zukunft nicht geben.

Weitere Fahrten, teurere Schiedsrichter

Neben den drei Studentinnen arbeiten die meisten anderen Spielerinnen in sozialen Berufen, die mit Schicht- und Wochenendarbeit verbunden sind. Alle Punktspieleinsätze sind entsprechend koordiniert. „Jede Spielverlegung tut uns weh“, sagt Viebrans.

Unterstützung bekommt die Mannschaft von Birgit Schmieding, die bei Heim- und Auswärtsspielen am Kampfrichtertisch sitzt. Und natürlich von den Eltern, die auch heute noch bei fast allen Spielen mit dabei sind. Finanzielle Unterstützung erhofft sich die HSG von Förderern. „Wir haben gute Gespräche geführt, wollen ein Sponsoring aufbauen. Schließlich sind die Fahrt- und Schiedsrichterkosten um ein Vielfaches höher als bislang“, erläutert Viebrans.

Mit seiner jungen Mannschaft möchte er nach der ersten Oberliga-Saison im „guten Mittelfeld“ stehen. Am Spielsystem verändern will er nichts. Das Team lebt von der Schnelligkeit der Spielerinnen, einem starken Eins-gegen-Eins-Spiel und der auf Ballgewinne ausgelegten offensiven Deckung. „Wir gewinnen eher 30:28 als 14:12.“ Auf die Derbys freut sich die Mannschaft bereits. Begegnungen gegen HSG Plesse-Hardenberg, HG Rosdorf-Grone und Northeimer HC stehen auf dem Spielplan. Gleich zum Start am 19. September stellen sich die Northeimerinnen in der BBS-II-Halle vor.

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