Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Handball-Oberliga: Auch Vorsfelde will nicht in die 3. Liga

Ligazugehörigkeit fraglich Handball-Oberliga: Auch Vorsfelde will nicht in die 3. Liga

Die Handball-Punktspiele sind abgeschlossen, aber nicht alle Entscheidungen gefällt. So etwa in der Oberliga Niedersachsen, der Heimat der HG Rosdorf-Grone. Vizemeister MTV Vorsfelde ist nach dem Aufstiegsverzicht von Meister HSG Nienburg eigentlich Aufsteiger in die 3. Liga.

Voriger Artikel
Göttinger ASC-Boxer gewinnen in Berlin Vergleichskampf
Nächster Artikel
JFV Rotenberg und Höhbernsee erreichen in Bilshausen das Halbfinale
Quelle: Heller

Rosdorf.  Er nimmt das Aufstiegsrecht nun aber ebenfalls nicht wahr. In welcher Liga der MTV künftig spielt, ist aufgrund eines Meldefehlers der Vereinsführung allerdings fraglich. Wie der niedersächsische Handball-Verband inzwischen mitteilte, wird der Spielausschuss am Freitag, 12. Juni, einen Vorschlag erarbeiten, das Präsidium entscheidet dann am Mittwoch, 24. Juni, über die Staffeleinteilung.

Nach der jüngsten Tagung der Mannschaft und des Gesamtvorstands des Wolfsburger Vereins MTV Vorsfelde hatte der Vorsitzende Werner Reimer dem Deutschen Handball-Bund schriftlich den Verzicht auf die 3. Liga mitgeteilt. Für den Fall der sportlichen Qualifikation hatte Vorsfelde aber im April für die 3. Liga gemeldet. Durch den späten Rückzug könnte Vorsfelde im schlimmsten Fall als erster Absteiger aus der 3. Liga gelten, würde erst 2016/17 wieder (als Absteiger) in die Oberliga eingereiht. Ein Fauxpas, den sich MTV-Vorsitzende Reimer selbst ankreidet: „Das ist nicht glücklich gelaufen. Von den Statuten her sitzen wir am kürzeren Hebel. Wir hoffen, dass der Handball-Verband Niedersachsen uns in die Oberliga aufnimmt und sich die Sache noch positiv gestaltet.“ 

Das hofft in eigener Sache auch Absteiger SV Alfeld. Denn vor dem letzten Spieltag hatte der TV Jahn Duderstadt seine Mannschaft zurückgezogen und gehört damit zusammen mit dem Tabellenletzten Himmelsthür zu den zwei Regelabsteigern. Die SV Alfeld würde profitieren und die Klasse halten, wenn auch ein Team in die 3. Liga aufsteigt. Was nun, nachdem Vorsfelde auf den Aufstieg verzichtet hat? Eine endgültige Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

„So etwas hat es nach meinem Kenntnisstand in den letzten Jahrzehnten in der Männer-Oberliga noch nicht gegeben und ist nicht nachvollziehbar“, sagt SVA-Abteilungsleiter Reiner Wendlandt kopfschüttelnd: „Die Statuten sehen einen Aufstiegsverzicht zwar vor, dennoch sollten die Verantwortlichen den Sportlern den Aufstieg ermöglichen. Sonst wird der Spielbetrieb zur Farce“, so Wendlandt weiter.

Der fordert, dass sich „vor Beginn der Punktspielrunde jeder Verein in der Oberliga verpflichten sollte, auch aufzusteigen, wenn er Meister wird. Sonst macht es ja überhaupt keinen Sinn mehr, Woche für Woche um Punkte zu kämpfen. Es wirft ein völlig negatives Bild auf den Leistungshandball, insbesondere werden Sponsoren, Förderer und Fans kein Verständnis dafür aufbringen und sich zurückziehen.“ Gernot Weiss, Trainer der HG Rosdorf-Grone, hatte in diesem Zusammenhang bereits von einer „Wettbewerbsverzerrung“ gesprochen.

Von Ferdinand Jacksch

Voriger Artikel
Nächster Artikel
03.12.2016 - 20:32 Uhr

RB Leipzig hat den ersten Angriff des FC Bayern auf die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga abgewehrt. Die Sachsen gewannen mit 2:1 (1:1) gegen den FC Schalke 04 und stoppten den Höhenflug des Revierclubs, der nach zwölf Spielen in Serie wieder als Verlierer vom Platz ging.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt