Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Handball-Oberliga: Duderstadt bestreitet Derby bei der HG Rosdorf-Grone

TV Jahn sinnt im Derby auf Revanche Handball-Oberliga: Duderstadt bestreitet Derby bei der HG Rosdorf-Grone

Das Fieber hat Trainer und Verantwortliche des TV Jahn Duderstadt erwischt. Zum Glück jedoch nur das Derbyfieber – am heutigen Sonnabend treffen die Eichsfelder in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg auf den Lokalrivalen HG Rosdorf-Grone. Anwurf ist um 18.30 Uhr.

Voriger Artikel
Handball-Jugend: Burgenteam will zurück in Erfolgsspur
Nächster Artikel
TSV Nesselröden: Letztes Heimspiel

HG-Trainer Gernot Weiss (links), TV Jahn-Coach Christian Caillat.

Quelle: PH/HS

Duderstadt. So heiß die TV-Jahn Akteure auch sein werden, ihr Trainer bleibt vor dem Prestigeduell ganz cool. „Fieber habe ich zum Glück nicht“, sagt der Franzose, der sich schon auf das Duell mit dem Tabellendritten, der das Hinspiel in der Halle „Auf der Klappe“, mehr als deutlich mit 25:11 für sich entschieden hat, freut. „Wenn man mit 14 Toren Differenz verliert, dann will man etwas gutmachen“, unterstreicht Caillat. Allerdings sieht der ehemalige Profi sein Team in der Außenseiterrolle, und das aus gleich drei Gründen: „Die HG steht auf dem dritten Platz, spielt zu Hause und hat die erste Partie gewonnen.“

Am letzten Oktobertag des vergangenen Jahres gab es für die Eichsfelder an Halloween nur Saures. „Das war von der Effektivität her wohl unsere bisher schlechteste Saisonleistung“, erinnert sich Caillat. „In der ersten Halbzeit haben wir bestimmt zehn freie Würfe und auch Siebenmeter verballert, das darf nicht passieren.“ Doch die Derby-Klatsche will Caillat im Vorfeld gegenüber seiner Mannschaft nicht mehr so sehr thematisieren. „Seitdem ist viel passiert und gerade die jüngeren Spieler haben sich gut entwickelt.“  Allerdings macht das Verletzungspech vor den ohnehin schon immens gebeutelten Jahnern nach wie vor nicht halt. Kreisläufer Bjarne Kreitz hat sich im Training die Nase gebrochen und fällt aus. „Ich lache nur noch, auch wenn es eigentlich nicht zum Lachen ist“, nimmt der TV Jahn-Coach die Situation mit Galgenhumor. Immerhin kehren Rechtsaußen Carlos Swoboda sowie die zuletzt kranken Justin Brand und Matthias Heim wieder zurück. „Man muss aber erst mal abwarten, wie lange sie körperlich durchhalten“, warnt Caillat vor zu großen Erwartungen an die Rückkehrer.An Rosdorf-Grone schätzt Caillat vor allem die konsequente und taktisch flexible Abwehrarbeit. „Viele Mannschaften kommen damit nicht zurecht“, warnt er. Heute erwartet der Franzose die HG in einem offensiven 6:0-Deckungsverbund.

Gleich zwei ehemalige Jahner wollen sich im Rosdorf-Grone-Trikot gegen ihren alten Verein durchsetzen. Kreisläufer Daniel Müller und der im Hinspiel bärenstarke Torwart Julian Krüger, der Glanzparaden in Serie lieferte. „Wir wissen aber auch, dass wir Duderstadt nicht unterschätzen dürfen“, warnt der 24-Jährige Keeper. HG-Trainer Gernot Weiss sieht die Chancen derweil bei „50 zu 50. Das Hinspiel war eine Momentaufnahme. Wir haben die Situation damals gut ausgenutzt. Duderstadt ist aber eine überragende Mannschaft und bestimmt heiß auf Revanche. Die werden sich nicht noch einmal so präsentieren.“ Das hofft auch sein Trainerkollege. „Sollte uns tatsächlich eine Überraschung gelingen, dann wäre es eine sehr große und sehr schöne Überraschung“, versichert Christian Caillat glaubhaft.

Von Christian Roeben

Voriger Artikel
Nächster Artikel
04.12.2016 - 15:16 Uhr

Im Kellerduell der Fußball-Bundesliga zwischen Darmstadt 98 und dem Hamburger SV stehen beide Teams unter Druck.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt