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Patrick Schindler gleicht mit Abpfiff aus

Handball-Oberliga Patrick Schindler gleicht mit Abpfiff aus

Für eine faustdicke Überraschung hat Oberliga-Aufsteiger HSG Plesse-Hardenberg mit dem 24:24 (15:14) beim weiterhin ungeschlagenen Spitzenreiter Northeimer HC gesorgt. Das Burgenteam brachte die Gastgeber vor mehr als 400 Zuschauern in der Schuhwallhalle an den Rand einer Niederlage.

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Kommt in dieser Szene frei zum Wurf: Nörtens Top-Torschütze Christian Brand (l.) hat nur noch den Northeimer Paul-Marten Seekamp vor sich.

Quelle: Swen Pförtner

Northeim. Dabei ereilte den Liganeuling vor dem Spiel eine Hiobsbotschaft: Der Ex-Northeimer Jan-Niklas Falkenhain fällt für die nächsten Monate aufgrund seiner schon länger anhaltenden Schulterverletzung aus. Eine Operation ist nicht ausgeschlossen.

Dass die HSG Plesse-Hardenberg jetzt ausgerechnet beim Northeimer HC ihren ersten Punktgewinn einfuhr, konnte Trainer Dietmar Böning-Grebe kaum deutlicher würdigen: „Das spricht einfach für die Moral meiner Truppe.“ Vor allem war Torjäger Christian Brand gefährlich. Mit seinen zwölf Treffern brachte er - trotz zwischenzeitlicher Manndeckung - die Gastgeber fast zur Verzweiflung. Ihm gelang beim 7:6 (13.) durch seinen bis dahin sechsten Treffer die erste Führung: „Wir waren während des ganzen Spiels auf Augenhöhe“, stimmte Brand nach dem Abpfiff in den Jubel ein. Er und seine Mitspieler, die nach der Pause 14:18 (35.) hinten lagen und denen knapp zehn Minuten kein Treffer gelang, waren spätestens beim 19:19 (45.) durch Brand wieder da.

„Plesse-Hardenberg war bis in die Haarspitzen motiviert“, traf Kevin Schiffer, der NHC-Hallensprecher, den Nagel auf den Kopf. Northeim leistete sich zu viele technische Fehler. „Wir haben versäumt, den Sack rechtzeitig zuzumachen“, legte NHC-Rückraumspieler Kai Strupeit die Finger in die eigene Wunde.

Und so blieb das Derby spannend bis zur letzten Sekunde. Michael Dewald erzielte 73 Sekunden vor dem Ende den letzten Northeimer Treffer zum 24:22. Und die Hektik nahm ihren Lauf. Paul-Marten Seekamp sah Rot (59:19 Min.), Malte Jetzke erzielte den Anschlusstreffer zum 23:24 (59:32), NHC-Trainer Karsten Barnkothe handelte sich nach der Kritik an den Schiedsrichtern eine Verwarnung ein (59:48) und „HSG-Außen-Zauberer“ Patrick Schindler bewies genau mit dem Schlusspfiff Nerven wie Drahtseile und lochte zum verdienten 24:24 ein.

HSG: Wedemeyer (31. Ahlborn) - Brand (12/4), Grobe (4), Herrig, P. Schindler (je 3), Glapka, Jetzke (je 1), Gloth, Reimann, Lapschies, Brill, S. Schindler, Regenthal.

Stöpler (7), Seekamp (6) und Lange (4) waren die erfolgreichsten Werfer des Northeimer HC.

HG kassiert fünfte Saisonpleite

Fünfte Saisonniederlage im siebten Spiel: Die HG Rosdorf-Grone verlor beim VfL Hameln mit 19:24 (7:10). Dabei hatte die HG 4:2 geführt (8.), ehe die Gastgeber den Spieß herumdrehten und mit dem 8:4 (23.) den Weg zum Erfolg aufzeigten. Rechtsaußen Mathis Ruck: „Im Vergleich zu den letzten Spielen stand unsere Abwehr deutlich besser. Wir haben bis zum Ende gekämpft.“ Die Schattenseite: In der Schlussphase fehlten Kraft, Kondition und Konzentration. „Dadurch haben wir vorn zu viel liegen gelassen“, so Co-Trainer Lennhart Pietsch. Die HG musste auf Bohnhoff, Quanz, Warnecke und Zech verzichten. Außerdem war Brandes angeschlagen ins Spiel gegangen. – HG-Tore: Krebs (6), Ruck (4/1), Sievers (3/1), Avram (2), Fröhlich, Krumsiek, Wächter (je 1), Brandes (1/1).

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02.12.2016 - 20:20 Uhr

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