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HG holt 28:28 im Schlagerspiel

Handball-Oberliga HG holt 28:28 im Schlagerspiel

Zum Abschluss der Vorrunde haben sich die HG Rosdorf-Grone und der auswärts weiterhin ungeschlagenen Aufstiegsaspirant MTV Vorsfelde in einem gutklassigen Handball-Oberliga-Duell 28:28 (15:13) getrennt. Die HG blieb damit auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

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HG Rosdorf-Grone gegen HG Vorsfelde; am Ball rechts Aaron Frölich gegen Bert Hartfiel.

Quelle: Harald Wenzel

Rosdorf. Glückwunsch an meine Mannschaft. Sie hat toll gekämpft“, lobte HG-Trainer Gernot Weiss. Der  Vertrag des Rumänen läuft nach drei Jahren zum Saisonende aus und wird bekanntlich nicht verlängert.   Ein möglicher Nachfolger könnte der ehemalige Bundesligaspieler Christian Caillat (42) sein, der beim Spiel gegen den MTV Vorsfelde in der Halle gesichtet wurde. Die HG und Caillat wollten zu dieser Personalie keine Stellung beziehen. Der Franzose trainierte unter anderem bis 2015 den TV Jahn Duderstadt.  Hinter vorgehaltener Hand wurde auch davon berichtet, dass die HG Interesse an Finn Kreitz von der HSG Rhumetal und Justin Brand von der TG Münden habe. Hingegen wird der erneut durch Spätschicht bei VW in Baunatal gegen den MTV Vorsfelde fehlende Torjäger Vlad Avram mit dem hessischen Landesligisten SVH Kassel in Verbindung gebracht.

mutmaßlicher neuer Trainer Christian Caillat (Mitte)

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Von den Wechselgerüchten unbeeindruckt, präsentierte sich besonders HG-Spielmacher Hubertus Brandes, der in der Phase vom 8:8 (19.) und 13:9 (23.)  drei wichtige Treffer   markierte und dabei auch sein 50. Saisontor erzielte: „Wir hätten das Spiel in den Überzahlphasen auch gewinnen können“, sagte der achtfache Torschütze.„Wir haben jedenfalls zwei Punkte in der Hand gehabt“, ergänzte Trainer Weiss: „Uns fehlte aber in einigen Phasen der Druck auf die gegnerische Abwehr.“  
So konnte sich der sonst so wurfgewaltige Maximilian Zech aus  hautnahen Manndeckung nicht lösen und blieb am Ende ohne Treffer. Im Gegensatz zum fünffachen Torschützen Aaron Frölich, der nach 114 Sekunden den Torreigen eröffnete und beim 28:27 (57.) in doppelter Überzahl letztmals das Leder in den gegnerischen Maschen versenkte. Nach dem erneuten MTV-Ausgleich ließ der Links-außen allerdings kurz vor Schluss die Chance zur Führung und dem damit möglichen Sieg aus. „Wir haben am Ende nicht mehr den Mut und das Selbstbewusstsein gehabt“, resümierte Trainer Weiss etwas traurig. „Wir können mit dem Punkt sehr gut leben“, tröste der fünffache Torschütze Hendrik Sievers ebenso die Gemüter wie Gästetrainer  Jürgen Thiele: „Unter dem Strich geht das Ergebnis in Ordnung.“ Für die HG gab es aber noch einen Wehrmutstropfen:  Mittelmann Markus Wächter kugelte sich den Ellenbogen aus und steht damit längere Zeit nicht zur Verfügung.  – HG: Krüger, Ziegler –  Brandes (8/3), Frölich, Sievers (je 5), Wächter (3), Burgdorf, Ruck, Warnecke (je 2), Bohnhoff (1), Herthum, Krumsiek, Quanz, Zech. – Beste MTV-Werfer: Kühlbauch, Michael (je 7), Hartfiel (7/2).

Wedemeyer hält vier Siebenmeter

Der Oberliga-Neuling HSG Plesse-Hardenberg ist nach vierwöchiger Spielpause mit einem 24:18 (10:8) Erfolg gegen den Vorletzten SG Börde Handball in das neue Jahr gestartet. Für die Gastgeber war das der neunte Sieg im 16. Spiel. Dabei zeichnete sich einmal mehr Torhüter Christian Wedemeyer mit vier gehaltenen Siebenmetern aus. Auch die HSG biss sich an Gäste-keeper  Muhamet Hajredinaj die Zähne aus: „Dennoch konnten wir in der Schlussphase das Spiel sicher nach Hause fahren“, war Trainer Dietmar Böning-Grebe mehr als zufrieden. Dabei lobte der Coach auch Christian Brand, der seinem Ruf als bester HSG-Torjäger einmal mehr gerecht wurde. Nach knapp acht Minuten erzielte der immer wieder hart angegangene Kanonier mit dem 3:0 per Siebenmeter sein 100. Saisontor. „Wir haben viel über Tempo gemacht und waren am Ende einfach konditionell  in der deutlich besseren Verfassung“, zog Böning-Grebe einen zufriedenstellenden Schlussstrich. Über 5:0 (11.) 8:6 (23.) und 17:16 (49.) sprang für die heimstarke HSG  der neunte Sieg im 16. Spiel heraus. HSG-Tore: Brand (7/1), P. Schindler (6), Gloth (3), Glapka (3/2), Herrig (2), Grobe, Meyer, Reimann (je 1) – Der von Eintracht Hildesheim zurückgekehrte Blotor war bester Werfer der Gäste.

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