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Handball-Oberliga: Rosdorf-Grone rechnet gegen Duderstadt mit voller Halle

„Es wird wieder hoch hergehen“ Handball-Oberliga: Rosdorf-Grone rechnet gegen Duderstadt mit voller Halle

Zu einem Höhepunkt im Handball-Kalender der Oberliga Niedersachsen zählt zweimal in einer Saison das mit Spannung erwartete Kreisderby zwischen dem derzeit zu Hause ungeschlagenen Tabellendritten HG Rosdorf-Grone und dem Achten TV Jahn Duderstadt. Anpfiff ist am Sonnabend um 18.30 Uhr in der Rosdorfer Sporthalle am Siedlungsweg.

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Rechnet mit guter Stimmung in der Halle: Gerrit Kupzog.

Quelle: Richter

Rosdorf. Alle Seiten warnten im Vorfeld dieses Schlagers allerdings davor, den 25:11-Kantersieg der Gastgeber im vergangenen Oktober im Eichsfeld auch zum Maßstab für das Rückspiel zu nehmen. Allen voran HG-Trainer Gernot Weiss: „Wenn wir so spielen wie zuletzt beim 26:22 Sieg gegen Alfeld, dann haben wir gegen Duderstadt keine Chance.“ Die Eichsfelder seien schließlich gefährlich. „Wir dürfen uns daher nicht auf dem Hinspielerfolg ausruhen“, hat nicht nur Linksaußen Aaron Frölich längst verinnerlicht.  Also müssen wir eben eine Schippe drauflegen“, sagt Kreisläufer Daniel Müller, der Ex-Jahner, der sich noch gut an das Hinspiel erinnert. „Ich war damals überglücklich, gegen meinen Ex-Klub gewonnen zu haben. Wir haben kompromisslos gespielt, Jahn keine Chance gelassen.“

Was auch Torwart Julian Krüger nicht vergessen hat, glänzte der doch damals mit rund 20 Paraden. Der 24-jährige Grundschullehrer der im Sommer 2012 von Duderstadt zur HG Rosdorf-Grone gewechselt war, freut sich auf das Nachbarschaftsduell: „Wir wissen aber auch, dass wir Duderstadt keinesfalls unterschätzen dürfen. Es ist dabei relativ egal, in welcher Besetzung Duderstadt aufläuft. Wir  müssen auf uns schauen und unser Spiel durchziehen, was in den letzten beiden Spielen nicht gut funktioniert hat“, gibt Krüger zu bedenken. Für den HG-Schlussmann sei es natürlich eine besondere Situation gegen seinen alten Verein zu spielen. „Dennoch werde ich dies in den 60 Minuten den Hintergrund stellen und versuchen meiner Mannschaft wie in jedem anderen Spiel dabei zu helfen, das Derby zu gewinnen“, hat sich Krüger vorgenommen.  

Auch der erfolgreichste Torjäger Marlon Krebs (101 Treffer) ist auf zwei Punkte gepolt: „Wir müssen aber 120 Prozent geben.“ Übrigens will „Flügelflitzer“ Mathis Ruck (98 Tore) der zweite HG-Spieler sein, der gegen Duderstadt die 100-Tore-Grenze überschreitet.

Der aus Darmstadt anreisende Student Gerrit Kupzog erwartet gleichermaßen ein erneutes Erfolgserlebnis: „Wenn wir konzentriert unser Spiel durchziehen, dann sollte das auch klappen. Es wird in jedem Falle wieder hoch hergehen“, verspricht er der Fangemeinde.

So heiß die TV-Jahn Akteure auch sein werden, ihr Trainer bleibt vor dem Prestigeduell ganz cool. „Fieber habe ich zum Glück nicht“, sagt der Franzose, der sich schon auf das Duell mit dem Tabellendritten freut. „Wenn man mit 14 Toren Differenz verliert, dann will man etwas gutmachen“, denkt Caillat noch an das Hinspiel. Allerdings sieht der ehemalige Profi sein Team in der Außenseiterrolle, und das aus gleich drei Gründen: „Die HG steht auf dem dritten Platz, spielt zu Hause und hat die erste Partie gewonnen.“

Kreisläufer Bjarne Kreitz hat sich im Training die Nase gebrochen und fällt aus. Immerhin kehren Rechtsaußen Carlos Swoboda sowie die zuletzt kranken Justin Brand und Matthias Heim wieder zurück.

VON FERDINAND JACKSCH und Christian Roeben

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