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TV Jahn Duderstadt erkämpft sich Punkt

Handball-Oberliga TV Jahn Duderstadt erkämpft sich Punkt

Wenn man sich einen Sieg wünscht und daraus nur ein Unentschieden wird, dann ist das 25:25 (11:12) von Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt daheim gegen den VfL Hameln auf den ersten Blick enttäuschend. Auf den zweiten allerdings nicht, denn die Umstände waren alles andere als glücklich.

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Christopher Barth (gelb-blau) gegen Patrick Künzler

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Es war am Ende ein sehr gerechtes Unentschieden gegen einen sehr starken Gegner. Wobei die Freude über den erkämpften Punkt mehr als getrübt wurde. In der 25. Minute musste Leistungsträger Adam Kiss das Spielfeld verlassen – sein Gesichtsausdruck sprach Bände. Die Jahn-Fans guckten mit bangen Blicken in Richtung Bank, hofften, dass der Leistungsträger weitermachen würde. Aber es ging nicht, Kiss kam nach der Pause zwar wieder aus der Kabine, aber nur um neben seinem ebenfalls verletzten Teamkameraden Deni Skopic (Kreuzbandriss) Platz zu nehmen. "Die Achillessehne ist wohl durch", berichtete Jahn-Coach Thomas Brandes regelrecht geschockt. Zumal auch Valentin Grolig nach einer starken Anfangsphase mit einer Fußverletzung passen musste.
Von Beginn an gingen die Gäste aus der Rattenfängerstadt sehr aggressiv zu Werke, allerdings ohne dabei wirklich unfair zu sein. Eine sehr starke Leistung zeigte im Trikot des VfL Keeper Zsolt Kovacs. Für den Duderstädter Trainer die Schlüsselfigur. Doch auch Torben Höltje im Rückraum und Jasper Pille waren nur schwer in den Griff zu bekommen.
Bei den Gastgebern kam in der ersten Hälfte erschwerend hinzu, dass Torjäger Hrovje Batinovic nicht den entsprechenden Raum bekam, so dass es bis zur 20. Minute dauerte, ehe er seinen ersten Treffer markierte. Im zweiten Spielabschnitt erwies er sich allerdings in einigen Situationen listig wie ein Fuchs, ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen.
Klasse agierte im zweiten Durchgang die Duderstädter Abwehr. "Nach einem 14:17-Rückstand gegen Hameln noch einmal zurückzukommen, das haben die Jungs wirklich super gemacht", sagte ein stolzer Jahn-Coach, der in Anbetracht des Kiss-Ausfalls umstellen musste. Immer besser in Tritt kam trotz des enormen Drucks Christopher Barth, der ein ums andere Mal vom exzellenten Auge von Bencé Kanyo profitierte, der ihn gekonnt anspielte. Kanyo avancierte in der Schlussphase dann allerdings zum tragischen Helden. 29 Sekunden vor der Schlusssirene, beim Stand von 25:25, bekommen die Duderstädter einen Siebenmeter zugesprochen. Der Mittelmann schreitet zum Punkt und wirft den Ball über das Tor. "Es wäre natürlich die Krönung gewesen, aber letztlich ist das Unentschieden schon gerecht", meinte Brandes und wollte Kanyo, der ansonsten eine tadellose Leistung geboten hatte, überhaupt keinen Vorwurf machen.
TV Jahn: Trojanski, Döscher, Zwengel – N. Grolig, Fritsch (2), Schuldes, Effenberger (1), Möller (1), V. Grolig (2), Barth (4), Kiss (2), Kanyo (6/1), Batinovic (7).
Beste Werfer Hameln: Glatz (5/4), Höltje (5), Henke, Maczka, Pille (je 4).
Stationen: 2:1 (4.), 4:2 (8.), 6:4 (9.), 7:6 (12.), 8:8 (15.), 10:10 (20.), 11:12 (30./Halbzeit) – 13:14 (35.), 14:16 (38.), 14:17 (39.), 19:19 (46.), 19:20 (49.), 22:22 (54.), 24:23 (56.), 25:24 (58.), 25:25 (60./Endstand).

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