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Handball-Oberliga: TV Jahn Duderstadt bezwingt Helmstedt-Büddenstedt

Zweites Spiel, zweiter Sieg Handball-Oberliga: TV Jahn Duderstadt bezwingt Helmstedt-Büddenstedt

Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt hat auch sein zweites Punktspiel gewonnen und mit dem 35:27 (17:11)-Erfolg dem bis dato verlustpunktfreien Handballfreunden (HF) Helmstedt-Büddenstadt im Schlagerspiel am Freitag die erste Saisonniederlage beigebracht.

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Wird hart attackiert: Duderstadts Jan-Philipp Nass (2.v.r.) lässt sich von Florian Bethge (2.v.l.) aber nicht am Torwurf hindern.

Quelle: Richter

Duderstadt. Dabei nahmen die engagierten Eichsfelder ihre Zuschauer zwischenzeitlich in ein Wechselbad der Gefühle mit – speziell direkt nach der Pause, als eine klare 19:12-Führung binnen fünf Minuten zu einem 19:18 schmolz.

„In dieser Phase hat der Mannschaft die Erfahrung gefehlt. Die kämpferische Einstellung aber hat mir gefallen“, nahm Duderstadts Trainer Christian Caillat sein Team in Schutz – ebenso wie der sportliche Leiter Ekkehard Loest: „Man merkt aber, dass das Team hervorragend harmoniert und bereit ist, den Qualitätsverlust durch mannschaftliche Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft auszugleichen. Und schließlich muss man Helmstedt zu Hause erst einmal mit acht Toren schlagen“, unterstrich Loest. Auch wenn bei 27 Gegentoren und 27 Fehlwürfen noch genug Arbeit bleibt.

„Wir sind vor allem in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit eingebrochen“, gestand der fünffache Torschütze Justin Brand. „Wir haben jedoch einen unheimlichen Teamgeist und eine geschlossenen Mannschaftsleistung gezeigt.“  Was sich am Ende auch deutlich zeigte. „Mit dem klaren Sieg musste man wirklich nicht rechnen“, freute sich der routinierte Rückraumspieler Mark Tetzlaff.

Dabei sah anfangs alles nach einem klaren Spiel aus. Beim 4:3 (9.) hatte Matthias Heim bereits drei seiner fünf Tore erzielt. „Der Trainer hat uns nach dem zwischenzeitlichen Einbruch wieder die richtige Marschrichtung aufgezeigt. Die erneute Hereinnahme des routinierten Mark Tetzlaff und die dann stabilere Abwehrleistung haben uns dann den in der Höhe verdienten Sieg beschert“, resümierte Heim. Was Helmstedts Trainer Sebastian Munter ärgerte: „Wir sind am Ende klar ausgekontert worden“, schimpfte er  nach der Niederlage.

Die Partie hatte mit 20 Minuten Verspätung begonnen, weil die Gäste auf der A 7 in einem Stau ausgebremst wurden. Und das zum Leidwesen von Duderstadts Coach Christian Caillat, der unmittelbar nach dem Schlusspfiff eilends die Halle verlassen musste, um noch einigermaßen pünktlich zu einem Trainerlehrgang in Barsinghausen zu kommen.

Von Ferdinand Jacksch

TV Jahn: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Schmidt – N. Grolig (1), Nass (6), Loest (1), Tetzlaff (5/2), F. Kreitz (4), Swoboda (3), Möller (2), Heim (5), V. Grolig (3), Brand (5).

Stationen: 0:1 (1.) 2:1 (2.), 4:5 (9.), 6:6 (13.), 9:6 (16.), 9:8 (19.), 14:8 (24.), 17:11 (HZ) – 19:12 (33.), 19:18 (38.), 27:20 (50.), 33:24 (57.), 35:27 (Endstand).

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