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TV Jahn kassiert bittere Derbypleite

Handball-Oberliga TV Jahn kassiert bittere Derbypleite

Die Siegesserie von Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt ist ausgerechnet im Derby gegen die HG Rosdorf-Grone gerissen. Nach fünf Erfolgen am Stück unterlagen die Eichsfelder in der voll besetzten Halle „Auf der Klappe“ deutlich mit 19:27 (14:15).

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Auch Duderstadts Top-Torjäger Hrvoje Batinovic erwischte bei der Niederlage im Prestigeduell gegen die HG Rosdorf-Grone keinen guten Abend.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Duderstadt. Die Siegesserie von Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt ist ausgerechnet im Derby gegen die HG Rosdorf-Grone gerissen. Nach fünf Erfolgen am Stück unterlagen die Eichsfelder in der voll besetzten Halle „Auf der Klappe“ deutlich mit 19:27 (14:15).

Vor allem der zweite Durchgang ließ die Jahn-Fans in Schockstarre und still zurück. Nur fünf Treffer gelangen den Hausherren in diesem zweiten Durchgang. Die mangelhafte Ausnutzung der Chancen war einer der beiden Hauptgründe dafür, dass die Duderstädter nach dem Hin- nun auch das Rückspiel gegen die HG als Verlierer beendeten. Zweiter ausschlaggebender Punkt war der schwarze Abend, den die Leistungsträger der Gastgeber erwischten. Spielmacher Bencé Kanyo, eigentlich ein Garant für tolle Pässe und kreative Momente, stand dieses Mal neben sich. Der Ungar agierte fahrig und fehlerhaft, produzierte für seine Verhältnisse merkwürdige Pässe an die falschen Adressaten.

„Diese offensive Abwehr des Gegners liegt ihm nicht“, gab Duderstadts Trainer Thomas Brandes zu, der Kanyo deshalb auch in der zweiten Phase des ersten Durchgangs auf der Bank Platz nehmen ließ. Nur einen seiner drei Siebenmeter brachte Kanyo im Tor unter. Doch der Ungar war beileibe nicht der einzige Jahner, der beim Abschluss an diesem Abend nicht funktionierte. „Wenn man insgesamt nur 19 Tore wirft, dann muss man nicht hinterfragen, warum man das Spiel verloren hat“, bilanzierte Brandes. Auch der Top-Torjäger der Liga Hrvoje Batinovic ließ viel liegen, wurde aber auch von der ersten Sekunde an beinhart angegangen. In der zweiten Halbzeit zog sich Batinovic nach einem Foul „wahrscheinlich einen Nasenbeinbruch“ zu, wie Brandes berichtete.

In der ersten Halbzeit verlief das Prestigeduell noch auf Augenhöhe. Auch dank des bärenstarken TV Jahn-Torwarts Tymon Trojanski lagen die Duderstädter nach 14 Minuten mit 6:3 vorne. Doch die HG holte anschließend auf, machte aus einem 12:13-Rückstand drei Minuten vor der Halbzeit eine 15:13-Führung und ging mit einem Treffer Vorsprung in die zweiten 30 Minuten.

In denen blieben die Gäste von der 46. bis zur 54. Minute ohne Torerfolg, doch die Jahner konnten das nicht nutzen, weil sie just in derselben Zeitspanne „vorne alles verballerten“, wie Brandes haderte.

Bei Rosdorf-Grone überragte neben Keeper Julian Krüger der wuchtige Hendrik Sievers, der achtmal traf. Und am Kreis war der Ex-Jahner Daniel Menn von seinen Gegnern kaum zu stoppen. „Wir haben es taktisch überragend gemacht“, freute sich Rosdorfs Trainer Gernot Weiss.

Tore TV Jahn: Batinovic (6), Kanyo (3/1), Fritsch (3), Schuldes (2), Möller (2), N. Grolig (1), V. Grolig (1), Effenberger (1).

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