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TV Jahn verliert Spiel und Kljak

Handball-Oberliga TV Jahn verliert Spiel und Kljak

Sein erstes Oberliga-Heimspiel in der Sporthalle „Auf der Klappe“ hat der TV Jahn Duderstadt gegen die HSG Nienburg unglücklich mit 30:32 (13:14) verloren.

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Ivan Zvonomir Kljak vom TV Jahn Duderstadt verletzte sich im Verlauf der Partie und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Sein erstes Oberliga-Heimspiel in der Sporthalle „Auf der Klappe“ hat der TV Jahn Duderstadt gegen die HSG Nienburg unglücklich mit 30:32 (13:14) verloren. Die Eichsfelder mussten zudem vorzeitig auf ihren kroatischen Neuzugang Ivan Kljak verzichten, der kurz vor der Pause mit dem Verdacht einer kaputten Kniescheibe ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

„Ivan fällt jetzt möglicherweise für Monate aus“, vermutete Trainer Artur Mikolajczyk schon kurz nach der Schlusssirene. Einen weiteren Ausfall gab es nach exakt 47 Minuten und 46 Sekunden, als die elektronische Zeitanzeige ausfiel und nach zwischenzeitlicher Unterbrechung auf Handbetrieb umgestellt werden musste. Zuvor begann das Spiel eine halbe Stunde später, weil Nienburg im Stau aufgehalten wurde.

Unter der Regie der beiden Torjäger Justin Brand und Tobias Fritsch spielten die Eichsfelder über weite Strecken auf Augenhöhe und ließen zwischenzeitlichen Optimismus aufflackern. So lochte der wuchtige Kreisläufer Deni Skopic mit dem 1:0 (2.) zum ersten Heimtor in der Sporthalle „Auf der Klappe“ ein.

Zwar drehte Nienburg den Spieß um und ging beim 4:3 (8.) aus Sicht der Gäste erstmals in Front. Doch mit dem Gegenzug gab Duderstadt tüchtig Gas und legte durch den späteren Pechvogel Ivan Kljak auf 9:5 (14.) vor.

Doch der Vorsprung hielt nicht lange. „Den haben wir förmlich verschenkt“, meinte nicht nur Christian Hupe, Handball-Abteilungsleiter des TV Jahn. Überhaupt mischte sich abgesehen vom schmerzlichen Ausfall des Kroaten Kljak zum Ende des ersten Durchgangs mehr und mehr Sand in das laufende Getriebe der Hausherren, die letztmals in diesem Spiel mit 12:11 (26.) führten und dann einem Rückstand von bis zu drei Toren (22:25/49. Minute) hinterherlaufen mussten.

Keine glückliche Hand unterstellten die Trainer beider Seiten dem Landolfshäuser Schiedsrichtergespann Manuel Elsner und Götz Hennemann, das insgesamt rund ein Dutzend teils umstrittener Zeitstrafen verhängte und damit den Spielfluss zusätzlich lähmte. Dennoch steckte der TV Jahn nicht auf und ließ 112 Sekunden vor Schluss mit dem 30:30 durch den Ungarn Laslo Ujvari den letzten Hoffnungsschimmer aufflackern.

Damit war der TV Jahn allerdings auch am Ende seiner Kunst. Die restliche Spielzeit gehörte dem Gast, der in Duderstadt seinen dritten Saisonsieg feierte. Den am Ende deprimierten Eichsfeldern sprach Artur Mikolajczyk Mut für die nächsten Aufgaben zu. „Die Mannschaft hat jedenfalls Moral gezeigt.“

Und auch Gästecoach Dirk Pauling verabschiedete sich mit einer freundlichen Geste: „Duderstadt hat eine gute Mannschaft, der jetzt nur noch das erste Erfolgserlebnis fehlt.“ Und so stand am Ende die vierte Niederlage in Folge auf dem Tableau, die für die leidgeplagten Duderstädter weiterhin den letzten Platz bedeutet.

Das hatte sich auch der 71-jährige Edelfan Gerd Hartmann anders vorgestellt. Kaum ein Heimspiel hat er in nahezu 25 Jahren ausgelassen und weit über 400-mal seiner Mannschaft die Daumen gedrückt. „Ein Glück, dass es wieder los geht. Ich bin heiß“, freute er sich nach rund fünfmonatiger Pause auf das erste Heimspiel in der Sporthalle „Auf der Klappe.“ Erfreuen konnte sich der rüstige Rentner am Ende nur am Auftritt der Duderstädter Tanzgruppe Unique, die noch dem Spiel tüchtig einheizte.

Vergeblich, wie sich herausstellte. „Wir geben nicht auf“, verließ TVJ-Torjäger Justin Brand aber erhobenen Hauptes das Parkett. – TVJ-Tore: Brand (12/4), Fritsch (7), Deni (4), Winkler (3), Ujvari (2), Klijak, Rollheuser (je 1). – Die besten Werfer der Gäste waren Nülle (8/5), Bergmann und Wrede (je 5).

Von Ferdinand Jacksch

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