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Handball-Oberliga: TV Jahn-Torwart sichert seinem Team einen Punkt

„Wede ist halt ein alter Fuchs“ Handball-Oberliga: TV Jahn-Torwart sichert seinem Team einen Punkt

Horst Erdmann hatte ganz genau hingeschaut. 15 Paraden und einen gehaltenen Siebenmeter hatte der Betreuer von Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt nach dem Heimderby gegen die TG Münden für seinen Torwart Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp notiert.

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Erschöpft nach 60 aufreibenden Minuten: der Duderstädter Carlos Swoboda.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Den letzten Strich, den Erdmann in der Rubrik „Gehaltene Würfe“ vermerkt hatte, war ausschlaggebend für den Ausgang der Partie. Mit seinem Reflex in letzter Sekunde gegen den freistehenden Mündener Jann Rentsch sicherte der TV Jahn-Keeper seinem Team das 26:26 und damit einen Punkt.

„Wede ist halt ein alter Fuchs. Er hat uns den Hintern gerettet“, lobte Duderstadts Rechtsaußen Carlos Swoboda. Er selber hatte jedoch auch nicht unerheblichen Anteil daran, dass die Eichsfelder nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge diesmal nicht mit leeren Händen das Parkett verlassen mussten. Der 33-Jährige engte in der zweiten Halbzeit wirkungsvoll die Kreise des im ersten Durchgang überragenden Ex-Zweitliga-Akteurs Christian Grambow ein.

„Das hat sich im Laufe des Spiels so ergeben. Man muss eng an ihm dran sein, denn wenn er mit Anlauf kommt, ist er praktisch nicht mehr zu verteidigen“, erklärte Swoboda. Der Punkt, unterstrich der sechsfache Torschütze, sei enorm wichtig für die Moral gewesen. „Man hat gemerkt, dass alle etwas verkrampft waren. Nach dem Spiel waren wir mit dem Punkt zufrieden. Klar hätten wir zu Hause gerne gewonnen, aber dazu haben wir uns leider wohl nicht clever genug angestellt.“

Der nach wie vor verletzte Rückraumspieler Matthias Heim konnte seiner Mannschaft nicht auf dem Platz helfen, bewies aber Multitasking-Fähigkeiten. Er half bei den Aufwärmübungen, warf seinen Mitspielern bei den Torwurf-Übungen die Bälle zu, gab während des Spiels den Einpeitscher von der Bank aus und fungierte, wenn nötig, sogar als Aushilfs-Physiotherapeut. Viel lieber hätte der 32-Jährige jedoch selber auf dem Platz die Initiative ergriffen. „Zuschauen ist echt blöd, mitspielen ist viel besser“, unterstrich Heim.

Das hätte wohl auch Duderstadts Trainer Christian Caillat gerne ab und zu. Bei Fehlpässen oder vergebenen Chancen sank der 2,02 Meter große Franzose in die Knie, um seine Jungs dann aber sogleich wieder anzufeuern. „Wir haben eine junge Mannschaft. Die Jungs haben es klasse gemacht“, lobte er. Unmittelbar nach der Schlusssirene war der Franzose wütend Richtung Kabine geeilt. Mit der Schiedsrichterleistung waren der Duderstädter Trainer sowie TV-Jahn Manager Ekkehart Loest nämlich alles andere als zufrieden gewesen.

cro

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