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Torjäger Zech und Sievers bleiben

Handball-Oberliga Torjäger Zech und Sievers bleiben

Gute Nachrichten vor dem Kreisderby am Freitag beim TV Jahn Duderstadt: Der zurzeit an einer Schulterverletzung laborierende Maximilian Zech und Henrik Sievers, ein weiterer Torjäger des Handball-Oberligisten, bleiben der HG Rosdorf-Grone auch in der kommenden Saison erhalten.

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Werden sich auch im Rückspiel nichts schenken: die Spieler aus Duderstadt (l.) und von der HG.

Quelle: Christina Hinzmann

Rosdorf. „Ich fühle mich sehr wohl bei der HG“, erklärte Rückraumwerfer Sievers vor dem letzten Südniedersachsenderby der laufenden Saison zwischen dem Tabellenvierten TV Jahn Duderstadt und dem Fünften HG Rosdorf-Grone auf Tageblatt-Anfage. Das Spiel wird bereits am Freitag um 20 Uhr in der Sporthalle „Auf der Klappe“ angepfiffen. Fünf Spieltage vor dem Saisonende wollen sich beide Mannschaften noch einmal von ihrer Schokoladenseite zeigen. Und: Wer wird hinter dem Northeimer HC als wohl zukünftigem Meister und Aufsteiger zur 3. Liga zweitbester südniedersächsischer Oberligist? Duderstadt liegt bereits vier Punkte vor Rosdorf/Grone. Die Gäste haben im November das Hinspiel mit 34:30 gewonnen. Dafür wollen sich die Eichsfelder nun revanchieren. Damals hatte noch Torjäger Marlon Krebs das Trikot der HG getragen. Mittlerweile ist der Rückraumspieler nach Northeim gewechselt, nachdem vorausgegangene Verhandlungen mit dem ebenfalls interessierten TV Jahn gescheitert waren.

„Wir sind ein eingespieltes Team und können auch in Duderstadt erfolgreich sein, wenn wir über 60 Minuten hundert Prozent geben“, sagte der ehemalige Duderstädter Kreisläufer Daniel Menn. „Es wird aufgrund unserer personellen Lage nicht einfach in Duderstadt“, ergänzt Torjäger Sievers. Nach dem zum Saisonende scheidenden Spielmacher Hubertus Brandes (Bruch des linken Unterarmes) und dem weiteren Langzeitverletzten Markus Wächter (Ellenbogen) musste zuletzt auch der wurfgewaltige Maximilian Zech wegen einer Kapselverletzung an der Wurfschulter pausieren. Für Rosdorfs Trainer Gernot Weiss ist der TV Jahn aufgrund der eigenen personellen Lage Favorit: „Man muss realistisch sein. Wir haben derzeit viele Verletzte und Duderstadt hat einen Lauf, aber wir werden kämpfen wie die Löwen.“

„Es geht auch um das Prestige“, unterstreicht Jahn-Trainer Thomas Brandes. „Im Hinspiel haben wir unsere Leistung nicht auf die Platte gebracht.“ Das soll dieses Mal anders werden. Und Brandes ist sehr zuversichtlich, dass das gelingen wird. „Wir werden ganz anders als im Hinspiel auftreten. Wir sind top drauf, und das wollen wir auch dieses Mal zeigen. Treten wir so auf wie zuletzt gegen Plesse oder in den Heimspielen zuvor gegen Großenheidorn und Lehrte, dann sehe ich sehr gute Chancen für uns.“

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