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Handball-Oberliga: Viele Zeitstrafen beim Heimsieg von Rosdorf-Grone

Handball-Oberliga: Viele Zeitstrafen beim Heimsieg von Rosdorf-Grone

Das war kein Spiel für Handball-Ästheten. Am Ende stand zwar ein klarer 28:15 (14:8)-Sieg der HG Rosdorf-Grone gegen den stark ersatzgeschwächten MTV Soltau zu Buche, doch störten hüben wie drüben jeweils zwei Platzverweise und jeweils neun Zeitstrafen den Spielrhythmus erheblich. Die Gastgeber wurden mit ihrem kompromisslosen Einsatz jedenfalls dem Ruf der „stärksten Abwehr der Liga“ gerecht und blieben auch in ihrem zwölften Heimspiel ungeschlagen.

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Trifft einmal: HG-Kreisläufer Daniel Müller (l.).

Quelle: Pförtner

Die HG zog damit bei einem Spiel weniger nach Minuspunkten mit dem MTV Vorsfelde gleich, der in eigener Halle das Schlagerspiel gegen den mit nunmehr drei Zählern führenden Spitzenreiter HSG Nienburg 29:30 verlor.
Indes war das HG-Spiel „für die Zuschauer kein Leckerbissen“,  befand nicht nur  Gerrit Kupzog, der mit dem 12:8 (21.) das 600. Saisontor erzielte.  Stolz auf seinen bisher längsten Einsatz war der 23-jährige Tobias Fritsch, der gleich drei Tore zum Sieg beisteuerte: „Im großen und ganzen bin ich mit mir zufrieden. Das gibt Selbstvertrauen.“    

Zweimal führte anfangs der Gast, ehe Aaron Frölich die Hausherren beim 3:2 (4.) in Führung brachte – in Unterzahl. In dieser Konstellation erzielte die HG mehr als ein halbes Dutzend Treffer. Über 8:6 (15.) und 15:8 (30.) zog die HG auf 20:10 (39.) und stellte damit vorzeitig die Weichen für einen klaren Sieg. In der Folge musste Sebastian Bruns nach der dritten Zeitstrafe vom Platz (42.), ehe zwei Minuten später Sebastian Quanz die rote Karte nach einem Foulspiel sah. Eine böse Attacke sahen die Schiedsrichter vom unwirschen Alen Hamadic, bereits in der 37. Minute, der als erster Rotsünder vom Platz gehen musste.  Später geriet der Motor ins Stottern, und es fiel sieben Minuten kein HG-Tor. „Da haben wir nicht flüssig genug gespielt“, merkte Trainer Weiss kritisch an. „Zum Ende hat die Konzentration gefehlt. Sonst hätten wir höher gewinnen können“, sagte der wurfgewaltige Maximilian König. Am Rande der Partie wurden Namen wie  Philipp Nass (Duderstadt), Maurice Herbold (Hildesheim) oder Oberliga-Torjäger Maximilian Zech (Alfeld) als mögliche Neuzugänge gehandelt.

HG: Krüger, Döscher – Kupzog (7), Brandes (5/3), Frölich König (je 4), Fritsch (3/1), Heske (2), Bohnhoff, Bruns, Müller, Ruck (je 1), Krebs, Quanz.

Von Ferdinand Jaksch

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