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Handball: Rosdorf-Grone gelingt gegen Hildesheim II höchster Saisonsieg

Oberliga Handball: Rosdorf-Grone gelingt gegen Hildesheim II höchster Saisonsieg

Seinen höchsten Saisonsieg in der Handball-Oberliga hat der Zweite HG Rosdorf-Grone mit 37:19 (19:9) gegen die gerade einmal mit sieben Spielern angereiste Rumpftruppe von Eintracht Hildesheim II eingefahren. Und weil die Domstädter durch einen Stau auf der A 7 aufgehalten und die Partie daher erst 15 Minuten später angepfiffen wurde, hatte Hallensprecher Manfred Heise per Handzeichen von den Zuschauern abstimmen lassen, was intern wohl schon längst beschlossene Sache ist.

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Hart angegangen: Nicht immer trafen Hubertus Brandes (rotes Trikot) und die HG auf solch harte Gegenwehr.

Quelle: SPF

Rosdorf. Einstimmig votierten die Fans für eine weitere Verpflichtung von Trainer Gernot Weiss.

Der Chefcoach hatte sich in Folge allerdings gegen die deutlich geschwächten Hildesheimer einen anderen Auftritt seines Teams gewünscht: „Wir haben nicht das umgesetzt, was wir wollten und in der zweiten Halbzeit die Linie verloren.“ War im ersten Durchgang noch Bewegung im Spiel, so bezeichnete der Trainer die zweiten 30 Minuten seiner Mannschaft als  „halbherzig und lustlos“. Und das gegen ein Hildesheimer „Häuflein der Aufrechten“. Weil die Zweitliga-Mannschaft   fast zeitgleich in Eisenach spielte und die A-Jugend in der Bundesliga beim VfL Potsdam antreten musste, war der Eintracht-Reserve das Personal ausgegangen. Eigentlich saß der 2,02 Meter große Erik Gülzow (20)  schon im Bus des Zweitligisten, musste aber kurzfristig noch Richtung Rosdorf umsteigen, um ein spielfähiges Team zu stellen. „Mit gerade einmal sechs Feldspielern kann man nichts anderes erwarten“, meinte der schlaksige Rückraumspieler, der aber noch ein Kompliment für die Gastgeber zurückließ: „Die HG hat eine aggressive Abwehr und packt zu. Diese Mannschaft hat noch viel Potential.“

Was aber Rosdorf-Grone nicht über 60 Minuten zeigen konnte. „Es war ein besseres Trainingsspiel“, beobachtete Teammanager Rainer Mündemann. Und er sah nach dem Wechsel auch einen gut aufgelegten Torwart Onno Döscher. Eigentlich hätte der Sieg höher ausfallen müssen: „Wir haben zu viele Chancen verdaddelt“, bedauerte Torjäger Marlon Krebs. Allein Latte und Pfosten vereitelten gut ein halbes Dutzend möglicher Treffer. „In solchen Spielen ist es eben schwer, die Konzentration und Spannung über 60 Minuten aufrecht zu erhalten“, entschuldigte sich der in diesem einseitigen Spiel erfolgreichste Werfer Mathis Ruck, der für die Rahmenbedingungen sorgte. Mit dem 1:0 erzielte er sein 80. Saisontor, und mit dem 20:9 (31.) eröffnete er den zweiten Durchgang. Mit dem 26:13 (43.) gelang dem rechten Flügelflitzer per „Hechtsprung“ ein spektakulärer Treffer, und mit dem 37:19 setzte er den Schlussstrich unter eine wenig berauschende Partie: „So gesehen haben wir aus dem Spiel noch das Beste gemacht“, sagte Spielmacher Hubertus Brandes.

HG: Krüger, Döscher – Ruck (9/1), Krebs (7), Frölich (4), Molzahn (3), Brandes (3/2 ), Heske, König, Kupzog, Müller  (je 2), Bruns (2/1), Bohnhoff (1), Herthum.

Oberliga Männer
Helmstedt – Duderstadt 26:30
Himmelsthür – Soltau 32:33
HG Rosdorf – Hildesheim II 37:19
Großenheidorn – Dingelbe 35:27
Münden – Schaumburg 26:37
Nienburg – Hameln 27:22
Vorsfelde – Lehrte 29:24
SV Alfeld – Wittingen 35:27
 1. HSG Nienburg 18 556:494 29: 7
 2. MTV Vorsfelde 18 557:491 28: 8
 3. HG Rosdorf-G. 17 488:391 26: 8
 4. HSG Schaumburg-Nord 18 548:494 23:13
 5. MTV Großenheidorn 18 483:489 22:14
 6. TV Jahn Duderstadt 18 484:476 21:15
 7. VfL Hameln 17 451:435 19:15
 8. Lehrter SV 18 531:481 18:18
 9. TV Eiche Dingelbe 18 480:488 18:18
10. E. Hildesheim II 18 538:570 17:19
11. HF Helmstedt-B. 18 529:542 15:21
12. TG Münden 18 504:542 15:21
13. VfL Wittingen 18 463:520 13:23
14. MTV Soltau 18 478:523 12:24
15. SV Alfeld 18 517:565  9:27
16. TuS GW Himmelsthür 18 461:567  1:35

Von Ferdinand Jacksch

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