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Handball: Rosdorf-Grone gewinnt gegen Duderstadt 24:21

Oberliga Handball: Rosdorf-Grone gewinnt gegen Duderstadt 24:21

Die Punkte sind zum zweiten Mal in dieser Saison bei der HG Rosdorf-Grone geblieben. Der Gastgeber setzte sich im Kreisderby der Handball-Oberliga gegen den TV Jahn Duderstadt mit 24:21 (8:9) durch, traf dabei aber auf wesentlich mehr Gegenwehr als im Hinspiel (25:11).

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Engagierte Abwehr: Den Duderstädtern Maximilian Loest (r.) und Justin Brand gelingt es allerdings nicht immer Marlon Krebs zu stoppen.

Quelle: Richter

Rosdorf. Die Entscheidung zu Gunsten des Tabellenzweiten fiel erst in der Schlussphase der umkämpften Partie, die alles zu bieten hatte, was so ein Duell zwischen alten Bekannten auszeichnet.

Ungläubige Blicke gingen in der Anfangsviertelstunde immer wieder in Richtung Anzeigentafel: 1:1 stand es nach zwölf Minuten, 3:5 aus Sicht der Gastgeber nach gut 20 Minuten Spielzeit. Die Abwehrreihen standen gut, gingen engagiert zur Sache. In der Offensive lief dagegen nicht so viel zusammen. Hektische Aktionen verhinderten einen konzentrierten Spielaufbau, individuelle Fehler und reichlich Fehlpässe führten dazu, dass selten ein Angriff überhaupt abgeschlossen wurde. Wenn ja, dann wurde er Beute der starken Torhüter. HG-Keeper Julian Krüger schied nach 20 Minuten mit einer Verletzung am Kinn aus (kam in der Endphase aber zurück), Onno Döscher parierte ebenso stark. Auf der Gegenseite war zunächst kaum ein Durchkommen bei Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp. „Vor einem Torhüter wie Wede haben meine Spieler Respekt – zu Recht“, sagte HG-Trainer Gernot Weiss anschließend.

Vor allem Aaron Frölich und Mathis Ruck auf den Außenpositionen blieben im ersten Abschnitt blass und ohne Treffer. Während Ruck nach der Pause zu gewohnter Form auflief und entscheidend dazu beitrug, dass die Gastgeber beim 18:17 (49.) erstmals in Führung gingen, blieb Frölich ohne Tor. Verlass war wieder einmal auf Marlon Krebs. Der HG-Rückraumspieler schaffte es immerhin sieben Mal, den Jahn-Keeper zu überwinden – oft mit flachen, verdeckten Würfen.
Bei den Duderstädtern prägten Mathias Heim und Justin Brand mit beherzten Aktionen das Spiel im Rückraum, Carlos Swoboda rackerte auf Rechtsaußen unermüdlich und erfolgreich. Als die Kräfte in der Schlussphase schwanden, fehlte es im Abschluss an Kreativität. „Sie waren müde und nicht mehr so frisch im Kopf. Wir wussten, dass unsere Bank schwächer besetzt ist“, sagte Jahn-Trainer Christian Caillat. Dennoch lobte er die mannschaftliche Geschlossenheit, die disziplinierte taktische Umsetzung seiner Vorgaben und vor allem den Kampfgeist. Unzufrieden war er mit dem Schiedsrichter-Gespann aus Hannover. Doch seine Einschätzung unmittelbar nach dem Spiel traf nicht zu. 6:4 lautete das Zeitstrafen-Verhältnis aus Sicht des TV Jahn, Caillat hatte sein Team viel öfter in Unterzahl gesehen.

Sein Gegenüber Weiss ärgerte sich über „zwanzig grottenschlechte Minuten zu Anfang“, lobte aber die gute Moral, den Siegeswillen und ebenfalls das mannschaftlich geschlossene Auftreten. „Ich bin stolz auf die Jungs. Man hat ihnen die Drucksituation über weite Phasen des Spiels angemerkt, da haben sie wieder etwas gelernt.“

HG: Krüger, Döscher – Ruck (5), Kupzog (1), Frölich, Müller, Brandes (6/3), Krebs (7), Heske (1), König (2), Bruns, Bonhof (2). – TV Jahn: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Schmidt – Möller (1), Loest, F. Kreitz (1), Swoboda (6), Kornrumpf (1), Heim (6), V. Grolig, Brand (5/2), Artmann (1).

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