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Verpflichtung von Ivan Kljak fast perfekt

Handball Verpflichtung von Ivan Kljak fast perfekt

Nur zwei statt der geplanten drei Testspiele konnte Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt in den vergangenen Tagen bestreiten. Beim „Select-Cup“ in Hildesheim waren die Jahner im doppelten Einsatz. Das Duell mit Gensungen fiel jedoch aus, der Gegner hatte kurzfristig abgesagt.

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TV Jahn-Spiel gegen Rhumetal (Archivbild)

Quelle: Heller/Archiv

Duderstadt. „Sie haben uns mitgeteilt, dass sie zu viele Verletzte haben. Aber vielleicht ist das für uns auch gar nicht so schlecht. Diese Pause haben sich die Jungs auch verdient, denn wir werden wieder eine harte Woche vor uns haben“, erklärte Duderstadts Trainer Artur Mikolajczyk. Der musste in Hildesheim auf viele Akteure verzichten.

Neuzugang David Denes reiste zwar mit und wärmte sich auch auf, kam aber sowohl gegen die U 23 des Gastgebers (24:27) als auch gegen Himmelsthür (27:30) wegen seiner Knieblessur nicht zum Einsatz. „Wir werden das in dieser Woche weiter im Training beobachten und gucken, wie stabil das Knie ist“, sagt Mikolajczyk.

Dafür steht dem Trainer aller Voraussicht nach bereits für die anstehenden freundschaftlichen Tests am kommenden Wochenende gegen Melsungen (Freitag, wahrscheinlich in der BBS in Duderstadt), in Northeim am Sonnabend und am Sonntag zu Hause gegen Gensungen ein neuer Akteur zur Verfügung.Die Verpflichtung des Kroaten Ivan Kljak ist so gut wie perfekt. „Dem steht nichts mehr im Weg“, freut sich Mikolajczyk. Der 23-jährige Kljak, der in seinem Heimatland in der 2. Liga gespielt hat, kann sowohl in der Mitte als auch außen agieren. „Er hat für die Oberliga sicherlich Qualitäten, die uns weiterhelfen werden“, berichtet Mikolajczyk. „Er ist zwar nicht so groß gewachsen, aber gut im Eins-gegen-eins und stabil in der Deckung. Er kann taktische Aufgaben schnell umsetzen. Man merkt, dass er eine gute Ausbildung genossen hat.“

Vielleicht hilft Kljak ja dabei, die Durchschlagskraft in der Offensive bei den Jahnern zu erhöhen. Mit der zeigte sich Mikolajczyk beim „Select-Cup“ gegen Hildesheims U 23 nicht zufrieden. Allerdings fehlten mit Justin Brand und Laszlo Ujvari auch wichtige Akteure. Tobias Fritsch spielte quasi den Alleinunterhalter im Angriff, markierte alleine 14 der 24 Duderstädter Treffer. „Er hat stark gespielt, aber das ist eigentlich nicht der Handball, den ich sehen will. Wir müssen mehr als Mannschaft agieren“, fordert Mikolajczyk. Auch die Deckung, in der ersten Halbzeit in einer 6:0-Formation angeordnet, habe sich zu oft auseinanderziehen und in Eins-gegen-eins-Situationen verwickeln lassen.

In der Partie um den dritten Platz gegen Landesligist Himmelsthür habe man trotz des 27:30 besser gespielt. Til Winkler, mit sieben Treffern vor Fritsch (6) bester Duderstädter Schütze des Spiels, setzte Akzente, auch die Deckung habe kompakter gestanden, berichtete Mikolajczyk: „Unter diesen Umständen bin ich mit der Leistung zu 100 Prozent zufrieden.“ Dennoch müsse man weiter hart daran arbeiten, die Abwehrleistung zu verbessern: „Da haben wir noch viele Probleme.“

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