Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Handball: TV Jahn Duderstadt nützt starker Zwischenspurt am Ende nichts

Oberliga Handball: TV Jahn Duderstadt nützt starker Zwischenspurt am Ende nichts

Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt hat es nicht geschafft, Spitzenreiter HSG Nienburg auf seinem Weg in die 3. Liga zu stoppen. Die Eichsfelder unterlagen vor eigenem Publikum am Ende deutlich mit 24:30 (15:16).
Hatte die Jahn-Crew von Trainer Christian Caillat am Ende Grund, traurig zu sein?

Voriger Artikel
Tischtennis: SG Rhume steigt ab
Nächster Artikel
Tischtennis: Vizetitel für TSV Nesselröden sicher

Der Duderstädter Carlos Swoboda (M.), versucht sich gegen die Nienburger Abwehr durchzusetzen. Neben ihm wird Nikolas Grolig abgeschirmt.

Quelle: NR

Duderstadt. Eigentlich nicht, denn die Gäste von der HSG stellten von Beginn an das spielerisch und kämpferisch bessere Team, besaßen darüber hinaus mit Arnar Gudmundsson, Kristaps Ence und Benjamin Hillebrandt drei Top-Spieler, die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Nicht zu vergessen Torwart Eric Prützel, der mit einer überragenden Vorstellung überzeugte. An ihm bissen sich die Jahn-Akteure die Zähne aus, wobei einige Würfe auch von einem deutlich schlechteren Keeper gehalten worden wären, da sie sehr harmlos abgegeben worden waren.

Möglicherweise ein wenig Tristesse stellte sich bei den Duderstädtern im Nachhinein ein, denn die starke Phase zwischen der 14. und 19. Minute, als sie bei einem deprimierenden 4:10-Rückstand einen starken Zwischenspurt hinlegten und auf 9:10 verkürzten, machte nicht nur bei den Fans Lust auf mehr. Bis zur Pause und auch noch kurz danach blieben sie dem Favoriten auf den Fersen. In dieser Zeit war wieder einmal auf Jahn-Torhüter Christian Wedemeyer-Kuhlenkamp Verlass, der unter anderem zwei Siebenmeter und darüber hinaus sein Team im Spiel hielt. Ihm zur Seite stand an diesem Abend der ehemalige Zweitliga-Torhüter Martin Post, der für den erkrankten Christian Schmidt eingesprungen war. Der dritte Mann im Bunde, Magnus Gebhardt, hatte sich für diese Begegnung mit Einverständnis des Trainers abgemeldet. Post kam bei zwei Siebenmetern zum Zuge, bei denen er  gegen den sehr sicheren Werfer Gudmunsson aber keine Chance hatte.

Von seinem Feuer und Engagement hat er im Vergleich zu früheren Zeiten nichts eingebüßt, ärgerte sich sehr über einige Entscheidungen der Unparteiischen Oliver Ede/Tobias Tost (TSV Schöppenstedt), die kleinlich pfiffen, den Spielfluss häufig unterbrachen.

Unbeeindruckt von den äußeren Umständen zeigte sich im Trikot des TV Jahn Nikolas Grolig. Der Kreisläufer, der durch den Ausfall von Bjarne Kreitz allein auf weiter Flur war, zeigte eine sehr konzentrierte und gute Leistung. Davon hätte er seinem Bruder Valentin ein wenig abgeben können. Dieser agierte in manchen Situationen, in denen die Jahner die Chance besaßen, in Führung zu gehen, viel zu überhastet.

TV Jahn: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Post – N. Grolig (4), Loest, Kornrumpf (5), F. Kreitz (3), Swoboda (2), Möller (2), Heim (6/1), V. Grolig (2), Brand. – Beste Werfer Nienburg: Ence (8), Hillebrandt (6), Kaatze (5).
Stationen: 2:4 (5.), 3:7 (11.), 4:10 (16.), 8:10 (18.), 9:10 (19.), 9:13 (22.), 12:13 (25.), 13:13 (28.), 15:16 (30.) – 17:17 (34.), 17:19 (38.), 18:21 (42.), 20:24 (50.), 21:27 (55.), 24:30 (60.).

Voriger Artikel
Nächster Artikel
07.12.2016 - 11:47 Uhr

Beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hält man sich offensichtlich die Option auf einen weiteren Trainerwechsel noch in diesem Jahr offen.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt