Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Handball: TV Jahn Duderstadt verliert Derby bei der TG Münden 22:25

Oberliga Handball: TV Jahn Duderstadt verliert Derby bei der TG Münden 22:25

Christian Caillat, Trainer des Handball-Oberligisten TV Jahn Duderstadt, litt. Tatenlos musste er mit ansehen, wie seine Mannschaft im Südniedersachsen-Derby bei der TG Münden mit 22:25 (9:13) unterlag, damit die fünfte Niederlage in Folge kassierte. Dabei besaßen die Gastgeber aus der Drei-Flüsse-Stadt keineswegs das bessere Team – von einer Position einmal abgesehen – aber die Crew von Trainer Frank Janotta leistete sich deutlich weniger Fehlwürfe. Vier Siebenmeter vergaben die Eichsfelder.

Voriger Artikel
Tischtennis: SG Rhume verabschiedet sich ohne Reue
Nächster Artikel
Radball: Möve Bilshausen qualifiziert sich souverän

Kopfball: Der Duderstädter Matthias Heim (Zweiter von links), versucht den Mündener Georg Mendisch am Wurf zu hindern. Finn Kreitz (l.) und Justin Brand (r.) schauen zu.

Quelle: Pförtner

Münden. „Dann hat man in einem solchen Spiel keine Chance“, sagte ein ziemlich gefasst wirkender Jahn-Manager Ekkehard Loest.

Ein entscheidender Faktor, der für die TG Münden sprach, war Torhüter Alexander Klocke. Ihn warfen die Duderstädter so richtig warm, so dass er sich regelrecht in einen kleinen Rausch spielte. Vielleicht lag es aber auch an seinem frisch ins Leben gerufenen Fan-Club, der sich aus den Fußballern der SG Reinhardshagen zusammensetzte. Standing Ovations bekam Klocke von den Kickern, die mit ihrer Stimmung die phasenweise sehr lethargisch wirkenden Mündener Fans versuchten, mitzureißen. Den überschäumenden Jubel der Kreisoberliga-Fußballer bekam auch TG-Coach Janotta positiv zu spüren. 30 Sekunden vor dem Ende, als der Sieg der Heim-Mannschaft feststand, reichte ihm ein „Neu-Fan“ ein schäumendes Kaltgetränk. Wahrscheinlich der Beginn einer Freundschaft zwischen Handball- und Fußball-Lager.

Die Duderstädter hingegen verschwanden tief enttäuscht schnell in Richtung Kabine. Sehr wohl wissend, woran es an diesem Abend gelegen hatte. Durfte man mit der Abwehrleistung durchaus zufrieden sein, lief es in der Offensive überhaupt nicht gut. Natürlich hatte der Mündener Keeper Klocke einen Ausnahmetag erwischt, aber auf der anderen Seite warfen die Duderstädter auch schlecht.

Einzig Matthias Heim fand zu gewohnter Stärke. Dabei war gerade für ihn die Partie keineswegs einfach, denn bereits nach 17. Minuten war er mit zwei Zwei-Minuten-Strafen belastet. Ebenfalls früh mit einem Handicap musste Rückraumspieler Finn Kreitz leben. Der groß gewachsene Nachwuchsspieler war in der 18. Minute umgeknickt. Er biss zwar die Zähne zusammen, doch war sichtlich eingeschränkt.

Trotz dieser alles andere als rosigen Begleitumstände hielten die Jahner das Spiel lange Zeit offen. Aus einem 15:20-Rückstand (48.) machten sie ein 21:22 (56.). Doch genau in dieser Phase war sie dann wieder da, die Abschluss-Schwäche.

TV Jahn: Wedemeyer-Kuhlenkamp, Schmidt – Brand (3/1), Heim (8/1), V. Grolig (4), F. Kreitz (1), Swoboda (3), Kornrumpf (2), Möller (1), Artmann, N. Grolig.

Handball: Oberliga Männer
Helmstedt – Schaumburg 24:25
Himmelsthür – Hildesheim II 22:32
Lehrte – Hameln 18:20
HG Rosdorf – Soltau 28:15
Großenheidorn – Wittingen 31:26
Münden – Duderstadt 25:22
Vorsfelde – Nienburg 29:30
SV Alfeld – Dingelbe 23:23
 1. HSG Nienburg 23 699:622 37: 9
 2. MTV Vorsfelde 23 708:636 34:12
 3. HG Rosdorf-G. 22 616:506 32:12
 4. MTV Großenheidorn 23 644:616 32:14
 5. HSG Schaumburg-Nord 23 695:644 29:17
 6. VfL Hameln 22 599:564 27:17
 7. TV Eiche Dingelbe 23 613:619 25:21
 8. E. Hildesheim II 23 678:706 22:24
 9. TG Münden 23 627:657 22:24
10. TV Jahn Duderstadt 23 604:615 21:25
11. Lehrter SV 23 658:619 20:26
12. HF Helmstedt-B. 23 675:690 19:27
13. MTV Soltau 23 638:659 18:28
14. VfL Wittingen 23 577:661 15:31
15. SV Alfeld 23 637:712 12:34
16. TuS GW Himmelsthür 23 600:742  1:45
Voriger Artikel
Nächster Artikel
10.12.2016 - 13:45 Uhr

Nach seinem Aus bei den Niedersachsen kritisierte Dieter Hecking die Einstellung der Spieler bei seinem Ex-Klub, verteidigte aber Julian Draxler und Manager Klaus Allofs.

mehr
Hardenberg Klassika Gartenmarkt