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TV Jahn testet Kroaten im Training

Handball TV Jahn testet Kroaten im Training

Was macht die Verletzung von Dávid Dénes? Gibt es Verstärkung für den rechten Rückraum? Wie liefen die ersten beiden Vorbereitungswochen, und wie bereitet sich Handball-Oberligist TV Jahn Duderstadt auf das Testspiel am Sonntag beim Drittligisten Northeimer HC vor? Trainer Artur Mikolajczyk gibt einen Einblick ins TVJ-Innenleben.

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Quelle: Helge Schneemann

Duderstadt. Am dringendsten ist ohne Zweifel die Frage nach der Knieverletzung des ungarischen Neuzugangs Dénes. Am Mittwochmorgen war der 23-Jährige in Göttingen, um sich bei der Sportlersprechstunde im Klinikum der Universität vorzustellen. „Wir haben leider noch immer keine hundertprozentige Diagnose. Vielleicht ist es nur der Meniskus, vielleicht aber doch eine Kreuzbandverletzung. Eine MRT-Untersuchung ist erforderlich. Wir versuchen, schnellstmöglich einen Termin zu bekommen“, sagt Mikolajczyk.

Das Training habe sich bisher recht schwierig gestaltet, so der Jahn-Coach. Immer wieder fehlten Akteure und auch die Hallensituation sei nicht optimal. „Diese Woche sieht es aber besser aus. Die am Wochenende fehlenden Spieler sind wieder dabei“, so Mikolajczyk.

Eine kleinere Pause hat jedoch Spielmacher Justin Brand vom Coach verordnet bekommen. Beim 33:28-Testspielsieg bei Verbandsligist HSG Rhumetal hatte sich der 23-Jährige leicht verletzt. „Nichts Schlimmes, das wird bis Sonntag wieder“, versichert der in Göttingen lebende Student. Sonntag und Montag habe er Schmerzen an der Ferse gehabt, die jedoch deutlich abgeklungen sind. „Ich lass aber noch einmal einen Arzt drauf gucken“, sagt Brand.

Doch auch für das Sonntag anstehende dritte Testspiel gibt es Informationen. Das Duell beim Drittliga-Aufsteiger Northeimer HC finden nun doch nicht vor Publikum statt. „Carsten Barnkothe hat mich informiert, dass die Halle renoviert wird und die Tribünen deswegen gesperrt sind. Das Spiel war eigentlich als öffentlich geplant“, so der 41-Jährige.

Ein potenzieller Zugang trainiert seit Dienstagabend beim TV Jahn mit. Den Namen verrät Mikolajczyk noch nicht, wohl aber dass er „ein Mittzwanziger ist. Er kann uns im Rückraum helfen und ist durch Kontakte zu Deni Skopic zu uns gekommen.“ Der Jahn-Coach bezeichnet den aus Kroatien stammenden potenziellen Neuzugang als „echten Allrounder. Er ist zwar nicht besonders groß gewachsen, ist aber sehr stark im Eins-gegen-Eins.“ In Deutschland habe er noch nicht gespielt.

Nachdem sich Mikolajczyk per Video ein Bild von ihm gemacht hat, präsentierte sich der Kroate am Dienstagabend beim Training in Teistungen stark. „Er hat bestätigt, was ich in Videos von ihm gesehen habe. Er wird bis Freitag mit uns trainieren, und wir werden einige Leistungstests mit ihm durchführen. Anschließend werden wir intensiv prüfen, ob er zu uns passen könnte“, skizziert Mikolajczyk. Beim Testspiel in Northeim werde er keinesfalls eingesetzt.

Weiter verbessert will sich Hamoudi Salam im ersten von zwei Tests in Northeim präsentieren. Das zweite Duell beim NHC ist am 19. August angesetzt - dann öffentlich. „Hamoudi hat Potenzial. Er hatte eine längere Pause, und wir wissen, dass er noch nicht fit ist. Wir wissen aber auch, woran wir gemeinsam arbeiten müssen. Er ist der einzige Linkshänder im Team und wird uns auf Rechtsaußen helfen“, betont Mikolajczyk.

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