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Handball-Verbandsliga: HSG Plesse-Hardenberg rettet 23:22-Heimerfolg

Burgenteam muss um Sieg zittern Handball-Verbandsliga: HSG Plesse-Hardenberg rettet 23:22-Heimerfolg

Dem Handball-Verbandsligisten HSG Plesse-Hardenberg ist nach dem glücklichen 23:22 (13:11) gegen die HSG Heidmark ein Stein vom Herzen gefallen. Damit verpasste das Burgenteam dem abstiegsgefährdeten Gast die siebte Niederlage in Folge, die zehnte im 16. Saisonspiel überhaupt.

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Trägt mit drei Toren zum Zittersieg seiner HSG Plesse-Hardenberg bei: Malte Jetzke (Mitte).

Quelle: Theodoro da Silva

Bovenden. Die Hausherren hingegen feierten ihren zehnten Sieg, dabei waren sie in sechs von acht Pflichtspielen vor heimischem Publikum erfolgreich.

Eigentlich sah es nach einer klaren Angelegenheit aus. Über 3:1, 7:2 und 9:3 zogen die Gastgeber bis kurz vor der Pause auf und davon, doch dann geriet der Spielfluss der Hausherren mit dem gesundheitlich angeschlagenen Torjäger Carsten Beyer und dem ebenfalls entkräfteten Sebastian Schindler plötzlich ins Stocken. „Außerdem haben wir uns mit der robusten Heidmarker 6:0-Deckung zunehmend schwerer getan“, blickte Trainer Jens Wilfer zurück.

Kreisläufer Sebastian Herrig, mit fünf Treffer bester Werfer, gab zu: „Das war in einer ruppigen Partie ein Kampf auf Messers Schneide.“ Herrig selbst musste nach drei Zeitstrafen vorzeitig (50.) das Parkett verlassen, ebenso wie zwei der Gästespieler. Grundlage für den Erfolg der Hausherren war eine stabile Defensive  mit einem ebenso gut aufgelegten Torhüter Julian Zwengel dahinter.

18:14 legte Plesse-Hardenberg im zweiten Durchgang vor, ließ aber später beim 20:18 die Aufholjagd der Gäste zu: „Heidmark hatte nichts zu verlieren und stand mit dem Rücken zur Wand“, spürte nicht nur Kreisläufer Herrig den Druck des späteren Verlierers, der mit seinen bescheidenden Mitteln recht passabel auftrat, den Gastgebern immer deutlicher auf den Pelz rückte und auf 22:23 verkürzte: „In den letzten 25 Sekunden musste wir sogar noch um den Sieg bangen“, gab Trainer Wilfer unumwunden zu.

„Die Moral hat bei Heidmark gestimmt. Der Gast hat gut gekämpft und nie aufgegeben“, ergänzte der erfolgreichste Werfer Herrig: „Wir haben allerdings nicht unsere beste Leistung geboten.“ Trainer Wilfer ergänzte: „Unser Offensivspiel war durch die angeschlagenen Spieler nicht gut. Aber auch ein solches Spiel darf einmal passieren. Am Ende zählt nur der Sieg.“ Am kommenden Sonnabend bestreitet das Burgenteam sein 16. Punktspiel. Dann geht es zur  HSG Schaumburg Nord II.

Von Ferdinand Jacksch

HSG: Ahlborn, Zwengel – Herrig (5), Gloth, P. Schindler (je 4), Jetzke, Reimann (je 3), Glapka (2/2), Beyer, Regenthal (je 1), S. Schindler, Grobe, M. Meyer.

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