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Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenberg unterliegt Spitzenreiter Braunschweig 26:29

Heimserie ist gerissen Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenberg unterliegt Spitzenreiter Braunschweig 26:29

Die Serie ist gerissen. Nach zuletzt 8:0 Punkten in Folge hat Handball-Verbandsligist HSG Plesse-Hardenberg am Sonntagabend das Spitzenspiel gegen den MTV Braunschweig verloren. Vor rund  350 Zuschauern unterlag das Burgenteam dem Tabellenführer mit 26:29 (12:14). Dabei konnten die Gastgeber in der Nörtener Sporthalle mehrfach ausgleichen, zu einer Führung reichte es aber nie.

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Neun Treffer von HSG-Torjäger Carsten Beyer (Mitte) reichen nicht, um Tabellen MTV Braunschweig zu bezwingen.

Quelle: Theodoro da Silva

Nörten-Hardenberg. Vier vergebene Siebenmeter fehlten in der Endabrechnung. „Chancen hatten wir genug. Wir haben sie nur nicht genutzt“, trauerte Trainer Jens Wilfer den vergebenen Möglichkeiten nach. Besser machte es der Spitzenreiter um den ehemaligen Bundesliga-Coach Volker Mudrow: „Plesse-Hardenberg war der erwartet schwere Gegner. Wir aber haben in den entscheidenden Phase unsere Tore gemacht.“ Auch wenn Markus Ahlborn bereits nach drei Minuten einen Siebenmeter parierte, so konnte er nicht den 1:4 Rückstand (7.) verhindern.

„Wir haben uns im Angriff durch Anspielfehler und unnötige Ballverluste zu einfach verkauft“, bemerkte schon zur Pause Vorstandssprecher Holger Lapschies, der Torhüter Ahlborn ein dickes Lob aussprach: „Er hat uns bereits in der ersten Hälfte mit sechs gehaltenen Bällen super im Spiel gehalten.“  Auch Torjäger Carsten Beyer hatte mit seinen neun Treffern wieder einen guten Tag. Beim 5:5 (13.) – sein 60. Saisontor – markierte er den ersten, beim 15:15 (37 .) den letzten Ausgleich für die Hausherren. „Wir waren eben die drei Tore besser“, ließ der Braunschweiger Trainer Mudrow kurz und bündig ausrichten. Der beste MTV-Torjäger Sebastian Harendt (90 Tore),  gerade von einem sechswöchigen Neuseeland- und Australientrip zurückgekehrt, fügte selbstbewusst hinzu: „Wir steigen in die Oberliga auf.“

Weiter geht es für die HSG Plesse-Hardenberg mit seinem scheidenden Trainer Jens Wilfer (wechselt zur kommenden Saison zum Frauen-Drittligisten HSG Osterode) am nächsten Sonnabend zum SV Aue Liebenau, der am Sonntag beim Oberliga-Absteiger HV Barsinghausen glatt mit 29:32 verloren hatte. „Wir sind mit potentiellen Kandidaten im Gespräch“, ließ sich der im Vorstand für den Leistungssport verantwortliche Tim Becker zur Trainernachfolge entlocken.
HG: Ahlborn, Zwengel – Beyer (9), Jetzke (5), Glapka (4/4), S. Schindler, Reimann (je 3), P. Schindler (2), M. Meyer, Herrig Harendt (8/5) und Alex (8) waren die besten MTV-Werfer.

Von Ferdinand Jacksch

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