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Hexenkessel für Pferd und Reiter

Hardenberg Burgturnier Hexenkessel für Pferd und Reiter

Zahlreiche erfolgreiche Reiter haben ihre Zusage gegeben, es sind bereits 20 Prozent mehr Tickets verkauft worden: Das Burgturnier mit der angeschlossenen Ausstellung Klassika, die in diesem Jahr vom 18. bis 21. Mai in Nörten-Hardenberg stattfinden, wird wieder ein Zuschauermagnet werden.

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Volle Ränge, enger Platz, schnelle Wendungen: Der Parcours beim Hardenberg Burgturnier fordert von Pferd und Reiter volle Konzentration.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Während einer Pressekonferenz haben Gastgeber Carl Graf von Hardenberg und Kaspar Funke vom Veranstalter Escon Marketing einen ersten über die sportlichen Planungen und das Rahmenprogramm gegeben. Waren es andere Jahre immer hoffnungsvolle Nachwuchsreiter, die dazu gebeten wurden, so saß an diesem Vormittag mit Lars Nieberg ein „Altgedienter“ zwischen den beiden.

Nieberg: Burgturnier „eines seiner Lieblingsturniere“

Der Mannschafts-Olympiasieger von Atlanta (1996) und Sydney (2000) bezeichnete das Burgturnier als „eines seiner Lieblingsturniere“, das aber einen schwierigen Parcours biete: Auf dem kleinen Platz seien die Zuschauer eng dran. „Das ist ein Hexenkessel, in dem die Pferde viel zu gucken haben.“ Bei der schnellen Hindernisfolge dürften die Pferde nicht abgelenkt sein. „Ich habe seit der Wiederauflage 1990 höchstens ein, zwei Mal gefehlt. In meinem Alter muss ich mich ja inzwischen freuen, wenn ich kommen darf“, flachste der 53-Jährige. Carl Graf von Hardenberg stieg darauf ein: „Wer zweimal die Goldene Peitsche gewonnen hat, darf so lange bei uns starten, wie er möchte.“

Zwei drei Jahre möchte Nieberg noch auf internationalem Niveau reiten, seine Söhne Gerrit und Max drängen nach. Gerrit Nieberg machte im vergangenen Jahr bereits mit einem dritten Platz beim Burgturnier auf sich aufmerksam. „Danach haben wir das Pferd verkauft. Junge Reiter müssen lernen, wie das Leben ist. Wir sind immer gezwungen, wieder neue Pferde heranzuführen“, berichtet Lars Nieberg vom Alltag der Berufsreiter und ihren wirtschaftlichen Zwängen, die inzwischen auch seine Söhne zu spüren bekommen, wenn ein gutes Springpferd für gutes Geld verkauft werden kann.

Turnier beginnt mit Fohlenschau

Mit einer Fohlenschau beginnt das Turnier am Donnerstag, 18. Mai. Einen Tag später können die jungen Tiere ersteigert werden. Zwei Fohlen hat Nieberg im vergangenen Jahr bei einem anderen Turnier gekauft. Dabei schaue er genau auf den Mutterstamm und die Athletik. „Ich kaufe nichts für die Puppenstube.“ Von Freitag, 19. Mai, bis Sonntag, 21. Mai, stehen jeden Tag auch Springen auf dem Programm, bei denen Weltranglistenpunkte vergeben werden.

Bevor das Feuerwerk am Sonnabendabend die Burgruine in buntes Licht hüllt, sitzt auf dem Turnierplatz unterhalb die erfolgreichste Reiterin weltweit im Sattel eines Dressurpferdes. Isabell Werth wird die Zuschauer in die Geheimnisse ihres Sports einweihen, mit dem Mikrofon am Revers des Reit-Sakkos einzelne Passagen, Figuren und Schritte erläutern. „Tolle Idee“, sagt Nieberg dazu. „Mir gefällt der Dressursport erst, seitdem ich mir einiges hab‘ erklären lassen. Jetzt gucke ich auch länger zu. Allerdings fällt es auch mir schwer, feine Nuancen auseinander zu halten.“

Pausen zum Schauen und Kaufen

In den Pausen zwischen den Springen haben die Besucher jede Menge Gelegenheit zum Schauen und Kaufen. Der Marktplatz mit erweitertem Catering und Live-Musik bietet Sitzplätze Ausruhen und Genießen. Ein Familienprogramm bietet der Aktionszirkel für Familien. Hier geht es um Pferde, Hunde und Gesundheit.

Kartenvorverkauf: Reiterverein Hardenberg, Tel. 05503/802635, www.der-hardenberg.com, E-Mail: tickets@der-hardenberg.com oder direkt im Hardenberg KeilerLaden: Hinterhaus 10, Nörten-Hardenberg.

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