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Dunkings und Clownerie in Göttingen

„The Harlem Globetrotters“ Dunkings und Clownerie in Göttingen

Sie haben etwas Comic-artiges, hören auf die Namen Beast, Ace, Hammer oder Cheese - und sie sind die Harlem Globetrotters. Auf ihrer Tournee zum 90. Geburtstag begeisterten die Basketball-Zauberer aus den USA am Donnerstagabend in der Göttinger Sparkassen-Arena rund 2000 Zuschauer.

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Begeisterten besonders die Kinder: Die Harlem Globetrotters in der Sparkassenarena in Göttingen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Es ist ein bisschen wie Kindergeburtstag: Zu Beginn der eindreiviertel Stunden langen Show spielt das Globetrotters-Maskottchen Globie mit einigen kleinen Gästen „Reise nach Jerusalem“, ein Kind erhält mitten im Show-Spiel gegen ein Team „Allstars“ für einen getroffenen Freiwurf, über den die ganze Halle jubelt, ein Globettrotters-Trikot, und der Teamkapitän Hi-Lite spritzt die Zuschauer mit Wasser nass - worüber sich ein älterer Herr lustigerweise ernsthaft aufregt.

Beifallsturm von der Tribüne

Basketball wird auch gespielt. Es wird Monster-gedunkt und mit Alley-Oops (Zuspielen, die in der Luft gefangen und versenkt werden) hantiert, dass es nur so eine Freude ist. Besonders spektakulär: Beim Warmmachen trifft „Slick“ von der Tribüne aus, was einen Beifallssturm zur Folge hat.

Er habe die Globetrotters bereits 1984 in der Godehardhalle gesehen, sagt der ehemalige 05-Präsident Michael Wucherpfennig. „Die Spieler sind nicht älter geworden“, witzelt er. Tageblatt-Gewinnerin Marianne Speidel, die zu Beginn des Jahres eine Reise nach San Francisco zum Globetrotters-Auftritt gewonnen hat, ist erneut begeistert - und hat schon vor der Show Autogramme gesammelt. „Das sind so nette Jungs“, sagt sie.

Kindervergnügen in Zeitlupe

Vier-Punkte-Würfe aus mindestens 10,60 Meter Entfernung sind die Spezialität der Basketball-Künstler, und sie fallen am Donnerstag öfter. Dunkings, bei denen die Gegenspieler unfreiwillig wie beim Bockspringen assistieren, Dribblings durch die Beine der „Allstars“ - der Rest ist (nett ausgedachte) Clownerie. Bei der Wiederholung einer Szene in Zeitlupe mit Spielern, die sich langsam bewegen, kreischen die Kinder vor Vergnügen.

Als die Konfetti-Kanone explodiert, haben die Globetrotters mit 72:70 gewonnen in einem Spiel, dessen Choreografie man nicht verstehen muss. Für den einen oder anderen mag es zu viel Klamauk für zu viel Geld gewesen sein. Für die Kinder war es gerade richtig.

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