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Ehemalige Stadtmeister setzen sich durch

Harz-Leine-Cup Ehemalige Stadtmeister setzen sich durch

Die zweite Etappe des Harz-Leine-Cups liegt hinter den Tennisspielern. Die Siege bei den Damen und Herren gingen nach Hannover und Brandenburg, sie hätten aber auch im Kreis Göttingen bleiben können.

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Quelle: Kracht

Duderstadt. In der Damen-Konkurrenz standen am Ende die beiden topgesetzten Spielerinnen im Finale: Juliane Triebe, Nummer 60 in Deutschland, gewann gegen die Rittmarshäuserin Julia Marzoll (107) in zwei Sätzen glatt mit 6:2, 6:2. Beide Spielerinnen hatten ohne Satzverlust das Endspiel erreicht.  „Einmal im Jahr komme ich hierher um zu gewinnen“, strahlte die 19-jährige Triebe, die 2016 die offenen Stadtmeisterschaften beim TSC Göttingen gewonnen hatte und sich in diesem Jahr am Pfingstmontag im Finale knapp geschlagen geben musste.

„Es ist gut gelaufen, ich habe gut gespielt, war sehr konzentriert“, freute sie sich über das Preisgeld und die Ranglistenpunkte. Diese kann sie zurzeit nur in den Semesterferien sammeln, wenn sie aus Kalifornien zum Familienurlaub nach Deutschland kommt. Für sie ging es anschließend gleich weiter nach Bingen, wo sie als ungesetzte Spielerin ein stark besetztes Turnier spielt.

Nicht ganz so weit hat es Marzoll, die am Freitag schon wieder beim Harz-Leine-Cup in Gieboldehausen aufschlägt. Die 16-Jährige war – trotz der Finalniederlage – zufrieden mit ihrem Abschneiden. „Es wird immer besser. Ich hatte im Frühjahr gesundheitliche Probleme, habe wenig trainiert.“ Die beiden Finalisten der Herren-Konkurrenz hatten für das Turnier zu Trainingszwecken gemeldet. Auch hier setzte sich ein ehemaliger Stadtmeister durch: Der an Position zwei gesetzte Friedrich Klasen (TC BW Berlin) gewann mit 6:2, 6:4 gegen den für den Lehrter SV spielenden Osteröder Felix Rauch.

Der 21-Jährige, der mit einem Tennis-Stipendium in Memphis studiert, hatte spontan gemeldet, weil ihm zwischen zwei Kurzurlauben die Trainingspartner gefehlt haben. „Ich habe im ersten Satz zu viele Fehler gemacht und hatte eine schwache Aufschlagquote“, lautete seine Analyse. Insgesamt war er jedoch mit seinem Spiel in Göttingen zufrieden, hatte er doch im Viertelfinale den topgesetzten Oldenburger Bundesligaspieler Jonas König deutlich mit 6:3, 6:2 bezwungen.

Klasen, der mit seinem variablen Spiel immer wieder überraschte, nutzte das Turnier als Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison, die für ihn am Wochenende mit einem Spiel in Hamburg beginnt. Der 25-Jährige aus Hankelsbüttel, der seit viereinhalb Jahren in Hannover lebt, sein Sportwissenschafts-Studium gerade abgeschlossen hat und Trainer an der Tennis-Base des Niedersächsischen Tennisverbandes in Hannover ist, wollte Matchpraxis sammeln. In vier seiner insgesamt zehn gespielten Sätze gönnte er seinem jeweiligen Kontrahenten nicht einen Punkt.
Von den TSC-Herren schafften es drei Akteure in die dritte Runde. Christian Wille musste nach dem Finaleinzug in Osterode verletzungsbedingt aufgeben. Für Hannes Meier (gegen Rauch) und Sebastian Schmiedl (gegen den Osterode-Sieger Tanz) war im Achtelfinale ebenfalls Endstation.
Zufriedene Gesichter gab es am Ende auch bei der Turnierleitung um Denes von Kallay. „Am Mittwoch sind wir fast ertrunken, da haben wir alle Spiele auf den Hallenplätzen des Freizeit In, in Weende und bei uns durchgezogen. Am Ende ist dann doch alles nach Plan gelaufen.“ Mit 190 Spielern lag die Zahl nahe am Melderekord. „Und das, obwohl Nordrhein-Westfalen noch keine Ferien hat. Sonst wären bestimmt noch 20 Spieler mehr gekommen."

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