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Ehemalige Stadtmeister triumphieren

Harz-Leine-Cup Ehemalige Stadtmeister triumphieren

Die zweite Etappe des Harz-Leine-Cups liegt hinter den Tennisspielern. Nach drei Tagen in Osterode hatten sie in Göttingen ihre Wohnmobile aufgestellt oder ihre Schlafsäcke in den Tennishallen ausgerollt. Die Siege bei den Damen und Herren gingen nach Hannover und Brandenburg, sie hätten aber auch im Kreis Göttingen bleiben können.

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Friedrich Klasen schlägt im Finale des Göttinger Turniers um den Harz-Leine-Cup den Osteroder Felix Rauch mit 6:2 und 6:4. Foto: Bänsch

Quelle: Arne Bänsch

Göttingen. In der Damen-Konkurrenz standen am Ende die beiden topgesetzten Spielerinnen im Finale: Juliane Triebe, Nummer 60 in Deutschland, gewann gegen die Rittmarshäuserin Julia Marzoll (107) in zwei Sätzen glatt mit 6:2, 6:2. Beide Spielerinnen hatten ohne Satzverlust das Endspiel erreicht. „Einmal im Jahr komme ich hierher um zu gewinnen“, strahlte die 19-jährige Triebe, die 2016 die offenen Stadtmeisterschaften beim TSC Göttingen gewonnen hatte und sich in diesem Jahr am Pfingstmontag im Finale knapp geschlagen geben musste. „Es ist gut gelaufen, ich habe gut gespielt, war sehr konzentriert“, freute sie sich über das Preisgeld und die Ranglistenpunkte. Diese kann sie zurzeit nur in den Semesterferien sammeln, wenn sie aus Kalifornien zum Familienurlaub nach Deutschland kommt. Für sie ging es anschließend gleich weiter nach Bingen, wo sie als ungesetzte Spielerin ein stark besetztes Turnier spielt.

Marzoll zufrieden mit Auftritt

Nicht ganz so weit hat es Marzoll, die am Freitag schon wieder beim Harz-Leine-Cup in Gieboldehausen aufschlägt. Die 16-Jährige war - trotz der Finalniederlage - zufrieden mit ihrem Abschneiden. „Es wird immer besser. Ich hatte im Frühjahr gesundheitliche Probleme, habe wenig trainiert.“

Die beiden Finalisten der Herren-Konkurrenz hatten für das Turnier zu Trainingszwecken gemeldet. Auch hier setzte sich ein ehemaliger Stadtmeister durch: Der an Position zwei gesetzte Friedrich Klasen (TC BW Berlin) gewann mit 6:2, 6:4 gegen den für den Lehrter SV spielenden Osteroder Felix Rauch. Der 21-Jährige, der mit einem Tennis-Stipendium in Memphis studiert, hatte spontan gemeldet. „Ich habe im ersten Satz zu viele Fehler gemacht“, lautete seine Analyse. Insgesamt war er jedoch mit seinem Spiel in Göttingen zufrieden, hatte er doch im Viertelfinale den topgesetzten Oldenburger Bundesligaspieler Jonas König deutlich mit 6:3, 6:2 bezwungen.

Klasen, der mit seinem variablen Spiel immer wieder überraschte, nutzte den Cup als Vorbereitung auf die Bundesliga-Saison, die für ihn am Wochenende mit einem Spiel in Hamburg beginnt. Der 25-Jährige aus Hankelsbüttel, der seit viereinhalb Jahren in Hannover lebt und Trainer an der Tennis-Base des Niedersächsischen Tennisverbandes ist, wollte Matchpraxis sammeln.

Drei TSCer in dritter Runde

Von den TSC-Herren schafften es drei Akteure in die dritte Runde. Christian Wille musste nach dem Finaleinzug in Osterode verletzungsbedingt aufgeben. Auch für Hannes Meier und Sebastian Schmiedl (gegen den Osterode-Sieger Tanz) war im Achtelfinale Endstation.

Zufriedene Gesichter gab es am Ende auch bei der Turnierleitung um Denes von Kallay. „Am Mittwoch sind wir fast ertrunken, da haben wir alle Spiele auf den Hallenplätzen des Freizeit In, in Weende und bei uns durchgezogen. Am Ende ist dann doch alles nach Plan gelaufen.“ Mit 190 Spielern lag die Zahl nahe am Melderekord.

Die Turnierserie um den Harz-Leine-Cup geht mit dem Turnier bei TC Blau-Weiß Duderstadt zu Ende. Von Freitag bis Sonntag schlagen 104 Tennisspieler auf den Anlagen an der Roten Warte und beim TC Gieboldehausen um die Turniersiege in den einzelnen Altersklassen auf. Ermittelt werden die Gewinner in den Nachwuchsklassen sowie bei den Damen und Herren. Verlierer der ersten Runde spielen in der Nebenrunde weiter. „Es hätten insgesamt ein paar Teilnehmer mehr sein können, aber der Termin mitten in den Ferien ist eher ungünstig“, sagt Turnierleiterin Ilse Hellner-Borchard, Vizepräsidentin des TC Blau-Weiß. Die ersten Spiele beginnen am Freitag um 9 Uhr auf den Anlagen in Duderstadt und Gieboldehausen, auch für Sonnabend ist der Spielbeginn um 9 Uhr angesetzt. In der Mittagszeit sollen am Sonntag dann die Endspiele auf der Duderstädter Anlage beginnen. Der bange Blick des Organisationsteams richtet sich auf das Wetter. Die Regenwahrscheinlichkeit ist hoch, allerdings sollen die Temperaturen steigen. „Wir sind auf gutes Wetter angewiesen. Spiele auf elf Außenplätzen können wir mit zwei Hallen-Courts im Fitmaxx nicht kompensieren“, sagt Hellner-Borchard. Bei den Herren ist Klaus Wüstefeld als einziger Spieler des TC Blau-Weiß gemeldet. Zurückkehren zu ihren Wurzeln wird die 16-jährige Julia Marzoll, die von TCBW-Trainer Alec Ungureanu ausgebildet wurde.kal

Die Turnierserie um den Harz-Leine-Cup geht mit dem Turnier bei TC Blau-Weiß Duderstadt zu Ende. Von Freitag bis Sonntag schlagen 104 Tennisspieler auf den Anlagen an der Roten Warte und beim TC Gieboldehausen um die Turniersiege in den einzelnen Altersklassen auf.
Ermittelt werden die Gewinner in den Nachwuchsklassen sowie bei den Damen und Herren. Verlierer der ersten Runde spielen in der Nebenrunde weiter. „Es hätten insgesamt ein paar Teilnehmer mehr sein können, aber der Termin mitten in den Ferien ist eher ungünstig“, sagt Turnierleiterin Ilse Hellner-Borchard, Vizepräsidentin des TC Blau-Weiß.

Die ersten Spiele beginnen am Freitag um 9 Uhr auf den Anlagen in Duderstadt und Gieboldehausen, auch für Sonnabend ist der Spielbeginn um 9 Uhr angesetzt. In der Mittagszeit sollen am Sonntag dann die Endspiele auf der Duderstädter Anlage beginnen. Der bange Blick des Organisationsteams richtet sich auf das Wetter. Die Regenwahrscheinlichkeit ist hoch, allerdings sollen die Temperaturen steigen. „Wir sind auf gutes Wetter angewiesen. Spiele auf elf Außenplätzen können wir mit zwei Hallen-Courts im Fitmaxx nicht kompensieren“, sagt Hellner-Borchard.

Bei den Herren ist Klaus Wüstefeld als einziger Spieler des TC Blau-Weiß gemeldet. Zurückkehren zu ihren Wurzeln wird die 16-jährige Julia Marzoll, die von TCBW-Trainer Alec Ungureanu ausgebildet wurde.

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