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Heimserie der BG 74 reißt gegen Berlin Baskets

1. Damenbasketball-Regionalliga Heimserie der BG 74 reißt gegen Berlin Baskets

Die Festung FKG-Halle ist gefallen. Mit der ersten Heimniederlage der Saison sind die Damen der BG 74 ins neue Jahr gestartet. Vor knapp 200 Zuschauern musste sich das Team von Spielertrainer Jennifer Kerns dem Tabellenzweiten der 1. Basketball-Regionalliga, den Berlin Baskets, mit 74:84 (56:60, 36:42, 17:21) geschlagen geben. Bei nunmehr acht Punkten Rückstand auf Spitzenreiter BG Hamburg-West ist das Ziel Zweitliga-Aufstieg in weite Ferne gerückt.

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Energiebündel: BG-Spielertrainerin Jennifer Kerns (am Ball) zieht gegen Berlins stärkste Spielerin Julia Ebertus (rechts) und Kapitänin Anne-Marie Lange zum Korb.

Quelle: Pförtner

Schon der Auftakt der über weite Strecken zerfahrenen Partie verhieß nichts Gutes. Die Gastgeberinnen hatten sich noch gar nicht richtig sortiert, da lagen sie schon 2:17 (5.) hinten. Gnadenlos nutzen die Berlinerinnen Ebertus (elf Punkte in den ersten vier Minuten) und Yamashita mit zwei ihrer insgesamt vier Dreier die klaffenden Lücken in der Abwehr der Veilchen aus.
Erst mit der Einwechslung der Erstliga-Routiniers Kerns und Steffi Beck kam mehr Struktur in die Defensiv- und Offensivaktionen der BG, die in der Folge mit einem 15:4-Lauf auf 17:19 (9.) verkürzten. Mit erheblich bissigerer Verteidigung, die keine einfachen Würfe der Gäste mehr zuließ, und erfolgreich abgeschlossenen Fastbreaks deckten die Hausherrinnen die Schwächen der Baskets auf. Was sich in den ersten fünf Minuten des ersten Viertels andeutete, zog sich wie ein roter Faden durch das Spiel der ohne Centerin Bettina Bode angetretenen BG. Ohne die Cleverness und Übersicht ihrer Routiniers sind die erst 18- bis 19-jährigen Nachwuchsspielerinnen der Veilchen trotz ihrer Leidenschaft und ihres kämpferischen Engagements noch hoffnungslos überfordert. Speziell auf der Spielmacher-Position ist niemand in Sicht, der Kerns adäquat ersetzen und für die notwendige Stabilität im Aufbau sorgen könnte.
Dass die Gastgeberinnen die Partie dennoch bis kurz vor Schluss eng gestalten konnten und in der 29. Minute sogar mit 56:55 die erste und einzige Führung schafften, hatten sie neben ihrer Spielertrainerin vor allem Anna Dettbarn und Mara Münder zu verdanken, die im zweiten beziehungsweise dritten Viertel aufdrehten und ihr Potenzial aufblitzen ließen.
Kerns sah den Hauptgrund für die Niederlage in der langen Spielpause: „Eine Unterbrechung von fünf Wochen ist einfach zu viel. Da ist es schwer, den Rhythmus zu finden. Um die durchaus vorhandene Siegchance realisieren zu können, haben wir in Defense und Offense zu viele Fehler gemacht.“
BG: Kerns (19), Kulp, Schoen, Pilz (3), Hemmerlein, Dettbarn (22), Münder (12), Medina Escolano, Krumm (10), Beck (5), Lücken, Klimek (3).

Von Michael Geisendorf

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