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Herr über Pinnwände und Netzpfosten

Erlebnis Turnfest Herr über Pinnwände und Netzpfosten

„Ich bin eines von vielen Puzzle-Teilen, die alle zusammen passen müssen“, sagt Norbert Strupeit im Vorausblick auf das Erlebnis Turnfest. Der 66-Jährige ist für einen besonderen Teil der Logistik zuständig: Er sorgt für die Lagerung und Herausgabe von Turngeräten und Trinkflaschen, von Urkunden und Medaillen.

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Norbert Strupeit ist ein wichtiger Teil der Logistik.

Quelle: Wenzel

Göttingen. Der Lagerraum der Göttinger Sport & Freizeit GmbH (GoeSF) auf den Zietenterrassen misst etwa zwölf mal zwölf Meter. „Wichtig ist, dass die Sportler und Volunteers wissen, dass auch tatsächlich jemand vor Ort ist“, sagt Strupeit, der gespannt ist, „was genau mich erwarten wird“.

Klar ist: Die Basis für Strupeits aktuelle Aufgabe wurde schon vor vier Jahren gelegt: Denn im direkten Anschluss an das Turnfest 2012 in Osnabrück wurden die Utensilien in Göttingen eingelagert. Ob Pinnwände, Fahnenständer, Kugelstoßvektoren oder Netzpfosten für Volleyballspiele - all das findet im Raum der GoeSF neben der Funsporthalle seinen Platz. Demnächst werden noch spezielle Turngeräte aus Melle und Hannover angeliefert werden.

Beeindruckende Zahlen

Da ist noch mehr: Auch in den Garagen rund um das Haus des Sports am Sandweg lagert jede Menge Turnfest-Zubehör, dass in den vergangenen Wochen angeliefert wurde: 300 von der Turnerjugend selbst gebastelte „Gänse“ für den Tuju-Rave (im Festzug) beispielsweise.

3500 Volunteer-Shirts wurden schon verpackt, 10000 Turnfest-Medaillen warten auf motivierte und erfolgreiche Sportler in den verschiedenen Disziplinen. 11500 Urkunden können ausgestellt werden. Niemand wird orientierungslos durch Göttingen laufen, 25000 Turnfestpläne können verteilt werden.

Noch mehr Eventprogramme werden im Umlauf sein. 95000 Stück wurden gedruckt – damit die Göttinger und ihre Gäste genau wissen, was, wann, wo bis in die späten Abendstunden stattfindet. kal

Ursprünglich sei unklar gewesen, ob Strupeit beim Turnfest mit anpacken würde: Von Christoph Hannig, der für die fachliche Organisation zuständig ist, sei damals die erfreuliche Nachricht gekommen, dass das Turnfest in Göttingen stattfinden werde. Strupeits Reaktion? „Da bin ich raus - 2016 bin ich im Ruhestand.“ Hannig habe jedoch nachgehakt, ob er nicht dennoch Lust habe, sich einzubringen - und ihn in der Folge hin und wieder an diese Frage erinnert.

„Ich habe 40 Jahre für den Sport zur Verfügung gestanden, daher war für mich igendwann klar, dass ich mithelfen werde“, sagt Strupeit, der vom Handball und aus Sudershausen kommt. Vor seiner Pensionierung war der Mittsechziger bei der GoeSF als Vorarbeiter in den Bereichen Sportplätze und Sporthallen tätig.

Weil auch die Einteilung von Mitarbeitern seine Aufgabe war, musste er stets den Überblick behalten - und das wird auch während des Turnfests wichtig sein. „Ich bin vor allem Ansprechpartner für die Verantwortlichen und die Vereine und sorge dafür, dass die richtigen Kartons mit den Materialien herausgegeben werden. Das Packen machen aber andere“, erklärt Strupeit.

Insgesamt sieht der Chef für Lagerlogistik das Turnfest als „große, aber interessante Herausforderung“. Doch Strupeit will - und wird - seinen Teil dazu beitragen, dass das Puzzle zusammenpasst.

Von Timo Holloway

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