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Hochkarätige Verstärkung für Kader der Göttinger BG-Damen

Trainingsstart Hochkarätige Verstärkung für Kader der Göttinger BG-Damen

Bei Damenbasketball-Zweitligist BG 74 ist alles angerichtet für den Start in die Saisonvorbereitung. Nachdem die beiden aus Kalifornien angereisten US-Amerikanerinnen Joanna Miller und Raven Anderson in Göttingen eingetroffen sind, gibt der neue Veilchen-Coach Hermann Paar, der sich bereits in seiner Wohnung in der Hospitalstraße eingerichtet hat, ihnen noch ein wenig Zeit, sich zu akklimatisieren, ehe er seine 13 Spielerinnen am Montag zum ersten Training bittet.

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Die 16-jährige Jugendnationalspielerin Britta Daub (l.) – hier gegen Paulina Körner von der TG Neuss – gehört zu den großen Talenten der BG 74. CR

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. „Ich bin es gar nicht gewohnt, mit einem so großen Kader in die Vorbereitung einzusteigen“, sagt der 61-Jährige, der in den vergangenen 13 Jahren als Trainer und technischer Direktor das luxemburgische Damennationalteam zu bemerkenswerten Erfolgen geführt, davor den TV Saarlouis von der vierten Liga in die erste Bundesliga gebracht hat und mit dem BTV Wuppertal Deutscher Meister geworden ist. „Wir sind wirklich gut besetzt“, fügt Paar hinzu.

Er meint damit nicht nur die beiden Amerikanerinnen, von deren spielerischen Qualitäten er sich im Videostudium und von ihren menschlichen in persönlichen Gesprächen überzeugt hat, sondern auch das Potenzial der neu und weiter verpflichteten deutschen Spielerinnen. Dass einige von ihnen wie die 16-jährige Britta Daub noch sehr jung für die 2. Bundesliga sind, sieht er keineswegs als Nachteil – im Gegenteil: „Mich interessiert nicht, wie alt eine Spielerin ist, sondern nur, ob sie gut ist“, betont Paar, der mit Terry Schofield, dem Meistercoach des ASC 46, Anfang der 80er-Jahre Trainerlehrgänge besucht hat und den in Göttingen lebenden ehemaligen deutschen Nationalcenter Horst Wolf gut kennt.

Er habe sich schließlich für Göttingen und gegen etliche andere Klubs, von denen er Angebote erhalten habe, entschieden, „weil ich hier mit jungen Spielerinnen was entwickeln kann“, unterstreicht Paar, von dessen Qualitäten als Coach auch Sophie von Saldern, herausragendes Eigengewächs der BG 74 in den vergangenen Jahrzehnten, schwärmt. „Zu so einem Trainer kann man Göttingen nur gratulieren“, sagt die 106-fache deutsche Nationalspielerin. Einen ihrer fünf deutschen Meistertitel und Pokalsiege in Wuppertal hat von Saldern mit Paar als Coach gefeiert.

Neben dem bei der BG 74 vorhandenen spielerischen Potenzial beeindrucke ihn das Umfeld und die Begeisterung der Göttinger für Basketball. „Es ist erstaunlich, dass trotz eines Herren-Bundesligisten das Interesse für Damenbasketball so groß ist“, findet Paar. Sein Ziel sei es, in der nächsten Saison oben mitzuspielen und so schnell wie möglich in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Der erste Härtetest steht dem neuformierten Veilchenteam Ende August mit Vergleichen beim luxemburgischen Meister BBC Ettelbrück und dem deutschen Vizemeister TV Saarlois Royals bevor.

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