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„Ich hätte da schon Ideen...“

Damenbasketball „Ich hätte da schon Ideen...“

„Die Mannschaft hat eine sehr, sehr gute Saison gespielt. Sie hat sich toll weiterentwickelt. Ich bin stolz das Team, es hat einen guten Job gemacht.“ Einen Tag nach dem Playoff-Aus hat Hermann Paar (Foto), Trainer der BG 74 Veilchen Ladies, ein positives Fazit der Spielzeit in der 2. Damenbasketball-Bundesliga gezogen.

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Götttingens Trainer Hermann Paar.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Im Entscheidungsspiel um den Einzug in das Playoff-Finale waren seine Spielerinnen bei der 52:74-Niederlage an der Übermannschaft TK Hannover gescheitert. Nach dem knappen 77:76-Heimsieg am Ostersonnabend hatten sie die entscheidende Begegnung dieser Serie erzwungen.

Gute Leistungen in der Defensive

„Auch nach dem Sieg waren wir im dritten Spiel nur Außenseiter. Es hätte schon besondere Umstände erfordert, um diese Mannschaft aus Hannover zweimal zu schlagen. Aber alte Männer sind ja immer ehrgeizig...“, sagt der 62-jährige Paar mit einem Augenzwinkern. Dass dann in der Landeshauptstadt Raven Anderson nach 29 Sekunden bereits verletzt ausscheiden musste, habe seinem taktischen Konzept „nicht unbedingt in die Karten gespielt“.

Hannovers erfolgreichste Spielerinnen Melissa Jeltema und Stefanie Grigoleit habe man kontrolliert, die Leistung in der Defensive sei sehr gut gewesen. Dagegen waren ihm manche Abschlüsse in der Offensive „zu hektisch“.

Vielleicht noch eine Saison

Hektisch wird es in dieser Woche für den Trainer und die Mannschaft nicht. Sie gönnen sich ruhige Tage, ein letztes gemeinsames Treffen ist geplant. Über die Zukunft habe man, angesichts der Playoff-Vorbereitungen, noch nicht gesprochen. Der Saarländer Paar, der seinen Lebensmittelpunkt im vergangenen Jahr nach Göttingen verlegt hatte, könnte sich vorstellen, eine weitere Saison bei den Veilchen Ladies dranzuhängen.

„Es muss alles passen. Will und kann es sich der Verein leisten, einen professionellen Trainer zu engagieren? Das ist zielabhängig.“ Der erfahrene Coach plädiert dafür, Strukturen in Göttingen zu schaffen, um die Damen in die 1. Bundesliga zu bringen und den Nachwuchs selbst auszubilden. „Die Chance bei den Mädchen ist da. Ich hätte schon Ideen...“ Vielleicht fallen diese bei Veilchen-Ladies-Geschäftsführer Richard Crowder ja bei den anstehenden Gesprächen auf fruchtbaren Boden.

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