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„Ich will den St. Johannis-Kirchturm besteigen“

Tageblatt-Interview „Ich will den St. Johannis-Kirchturm besteigen“

Es ist das größte Sportereignis der letzten Jahrzehnte in Göttingen: Mit einem dreitägigen Festival des Sports will man beim Städtewettbewerb Mission Olympic 100000 Menschen zur Bewegung animieren, sich gegen vier Konkurrenten durchsetzen und 100000 Euro gewinnen. Eduard Warda hat mit Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) über das Projekt geredet.

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Will den St. Johannis-Kirchturm besteigen: Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD)

Tageblatt: Welchen Stellenwert hat der Städtevergleich Mission Olympic für Göttingen?

Meyer: Die Teilnahme an dem Wettbewerb und das Erreichen der Finalrunde haben noch inmal deutlich gemacht, welchen besonderen Stellenwert der Sport in unserer Stadt besitzt. Wir können zeigen, wie breit gefächert unser Sportangebot ist, wie leistungsfähig unsere Vereine und die örtlichen Verbände sind. Und das dreitägige Sportfestival ist zudem ein echter Höhepunkt für alle Menschen aus der Region.

Wir beurteilen Sie die Bereitschaft der Göttinger Bürger, sich beim Sportfestival vom 13. bis 15. Juni einzubringen?

Ich bin von der aktiven Mitarbeit unserer Bürgerinnen und Bürger mehr als beeindruckt. Viele wollen dabei sein, nicht nur mitreden, sondern auch mitmachen. Das hat sich in der letzten Wettbewerbsphase gezeigt, das hat das Riesenecho auf unsere Auftaktveranstaltung im Alten Rathaus bewiesen, das ist in den vergangenen Wochen überall in der Stadt deutlich geworden. Und die GoeSF und der Stadtsportbund, unsere beiden Motoren in Sachen Mission Olympic, lenken dieses große Interesse in die richtigen Bahnen.

Auf welche Aktion im Rahmen des Festivals freuen Sie sich besonders?

Ich freue mich ganz besonders auf den Wassersport auf dem Leinekanal.

Wie groß sind Ihrer Meinung nach die Göttinger Chancen, den Städtevergleich für sich zu entscheiden?

Unsere Chancen liegen bei 20 Prozent. Denn fünf Städte sind in der Finalrunde dabei. Alle geben ihr Bestes und machen tolle Programme. Da müssen wir uns gewaltig anstrengen, wenn wir gewinnen wollen. Aber unsere Chancen sind nicht schlecht.

Wenn Göttingen gewinnt – wofür würde das Preisgeld in Höhe von 100000 Euro ausgegeben werden?

Die Frage kommt mir viel zu früh. Erstmal müssen wir ein tolles Sportfestival organisieren und möglichst viele Aktivitätspunkte sammeln. Sollten wir am Ende siegreich sein, dann kann das Preisgeld nach meiner Meinung nur vollständig für den Göttinger Breitensport zur Verfügung stehen.

Was glauben Sie: Wieviel Menschen werden beim Göttinger Festival des Sports in Bewegung gebracht, wieviel Aktivitätspunkte gesammelt?

Ich halte es für realistisch, dass das Festival an den drei Tagen rund 100000 Menschen in Bewegung hält. Und wir alle zusammen sammeln dabei 395768 Aktivitätspunkte, prophezeie ich mal augenzwinkernd.

Machen Sie selbst mit? Wenn ja, wieviel Punkte wollen Sie beisteuern?

Ich will den St. Johannis-Kirchturm besteigen. Das bringt vier oder fünf Punkte. Ich mache beim Torwandschießen mit und werde schauen, wo ich sonst noch aktiv sein kann. Zehn bis 15 Punkte will ich schon beisteuern. Archivfoto: Hinzmann

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