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"Imagine" begeistert: 3300 Zuschauer beim Feuerwerk der Turnkunst

Erster von drei Auftritten in der Lokhalle ein voller Erfolg "Imagine" begeistert: 3300 Zuschauer beim Feuerwerk der Turnkunst

Wenn das kein verheißungsvolles Omen im Jahr des Erlebnis-Turnfests in Göttingen ist. Mit einer fulminanten "Imagine"-Show hat das Feuerwerk der Turnkunst rund 3300 Zuschauer in der fast ausverkauften Lokhalle restlos begeistert.

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Wenn das kein verheißungsvolles Omen im Jahr des Erlebnis-Turnfests in Göttingen ist. Mit einer fulminanten "Imagine"-Show hat das Feuerwerk der Turnkunst rund 3300 Zuschauer in der fast ausverkauften Lokhalle restlos begeistert.

Quelle: Pförtner

Das Motto "Imagine", also zu Deutsch Einbildung, wird früh aufgegriffen. Nach den Spinning Wheels des ASC 46 und Drehscheiben-Tänzerin Felice Aguilar, Tochter von Regisseurin Heidi Aguilar, strapaziert Tobias Wegner die Grenzen der Vorstellungskraft arg.

Zum einen, weil niemand sich so recht ausmalen kann, was ein Wall Clown ist. Zum anderen mit seinem urkomischen Auftritt, bei der er auf einem gigantischen Videowürfel Kunststücke in der Horizontalen vollführt, die Kamera diese aber in der Vertikalen wiedergibt.

Ein mindestens ebenso lässiger Breakdance-Auftritt der Dancefloor Destruction Crew bringt das Publikum so richtig in Wallung. Das Wort "cool" wurde allein für dieses Quintett erfunden. Die Jungs sind derart peppig, dass selbst eine Tournee mit Volksmusik-Heroe Florian Silbereisen keine bleibenden Schäden hinterlassen hat.

Doch "Imagine", bei dem die Musik größtenteils live durch die Band Foxos eingespielt wird, hat auch sinnliche Parts. Im ersten Teil besticht die bezaubernde Yuliya Raskina mit Gymnastik an von der Hallendecke hängenden Tüchern. Nach der Pause ist es Weltstar Lea Hinz, die bei ihrem Heimauftritt großartig inszeniert wird und eine spektakuläre Nummer mit unwahrscheinlicher Dynamik am Luftring vollführt.

Selbst Puristen kommen auf ihre Kosten. Hatte ein miesepetriger, von seiner Frau offenbar mitgeschleppter Zuschauer im Vorfeld angemerkt, das Feuerwerk habe "mit Turnen längst nichts mehr zu tun", dürfte ihm diese Bemerkung später im Hals stecken geblieben sein. Das Showteam des Niedersächsischen Turnerbunds und überwiegend asiatische Akrobaten zeigen klassische turnerische Elemente.

Wenn das kein verheißungsvolles Omen im Jahr des Erlebnis-Turnfests in Göttingen ist. Mit einer fulminanten "Imagine"-Show hat das Feuerwerk der Turnkunst rund 3300 Zuschauer in der fast ausverkauften Lokhalle restlos begeistert. © Pförtner

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Natürlich fehlt auch Urgestein Artem Ghazarian nicht, der neben seinen gewohnt starken Recknummern eine Weltneuheit präsentiert. Gemeinsam mit der Ukrainerin Viktoria Gnatiuk turnt er eine irre Show in einem überdimensionalen Wasserbottich: Hebeübungen, Salti, Wasserspritzer und eine Gnatiuk mit nassem Shirt - das volle Programm.

Zu den Publikumslieblingen avanciert allerdings die Troupe Yunnan. Zunächst springen die Chinesen per Hechtsprung und Salto wie Zirkuslöwen durch winzige Ringe. Präzision auf höchstem Niveau. Nur einmal bleibt ein Artist in einem Ring hängen, und die Zuschauer stöhnen erschrocken auf. Später beweist die schwungvolle Gruppe ihre Vielseitigkeit vor den rhythmisch klatschenden Fans an Polestangen, die mit Hilfe eines Trampolins erklommen werden.

Die restlichen Acts und ein traditionell großartiger Pausenclown, diesmal Herr Stanke, runden den Abend ab. Was für ein Auftakt ins Turnjahr. Und das Beste: Das Erlebnis-Turnfest kommt erst noch.

Von Rupert Fabig

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