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Jahn sticht nicht zu

Handball 3. Liga Jahn sticht nicht zu

Trotz einer phasenweise guten Leistung verloren die Handballer vom TV Jahn DUderstadt von Trainer Thomas Brandes ihr Gastspiel beim HSC Bad Neustadt mit 25:28 (11:14).

An einem Auswärtserfolg geschnuppert haben die Handballer des Drittligisten des TV Jahn Duderstadt, doch am Ende standen sie in fremder Halle wieder einmal mit leeren Händen da. „Hier war heute viel mehr drin“, ärgerte sich Brandes auch noch während der Rückfahrt über die überflüssige Niederlage.

Ohne Torhüter Christian Wedemeyer und Spielmacher Mark Tetzlaff, aber mit Kreisläufer Nerijus Kesilis, der trotz Verletzung auflief, erwischten die Gäste einen vielversprechenden Start, verfielen zu Brandes’ Leidwesen aber rasch in unnötige Hektik und gerieten nach eigener 3:1-Führung mit 3:7 ins Hintertreffen. Nach einer Auszeit fanden die Jahner wieder ins Spiel und glichen zum 11:11 aus, ehe sie den Hausherren dann aber doch noch einen Drei-Tore-Vorsprung beim Seitenwechsel gestatteten.

Nach der Pause bekamen die Duderstädter die Partie zunächst in den Griff und erreichten mit 18:18 (47.) den erneuten Gleichstand. Die entscheidenden Szenen spielten sich unmittelbar danach ab: Nachdem der HSC mit 19:18 wiederum in Front gegangen war, bot sich den Eichsfeldern in doppelter Überzahl die Riesenchance, das Match endgültig an sich zu reißen. Die Jahner ließen allerdings zwei glasklare Einwurfmöglichkeiten aus, leisteten sich technische Fehler und erleichterten den Bad Neustädtern so den Zwischenspurt zum 23:18 (52.). „Wenn man in so einer Phase nicht zusticht...“, schüttelte Brandes den Kopf und ließ den Satz unvollendet. Gut und flüssig habe sein Team im Angriff gespielt, aber nicht über die volle Distanz, bedauerte der Coach, und am Ende habe es an der Durchschlagskraft gemangelt. Sehr zufrieden war Brandes mit der Abwehrarbeit und mit Torwart Julian Krüger, der 18 schwere Würfe meisterte.

TV Jahn: Krüger, Schmidt – Brand (2), Krist (1), Gelley (4), Nass (1), Brandes (4/2), Heim (3), Sowoboda (3), Kesilis (2), Knudsen (5).

Von Michael Bohl

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